Polizist lässt Obdachlosen Urinal auslecken: Das ist der widerliche Grund

Honolulu (USA) - Im Januar 2018 soll der Polizeibeamte John Rabago (43) einen Obdachlosen (37) dazu gedrängt haben, ein öffentliches Urinal auszulecken.

John Rabago soll einem Obdachlosen angeboten haben, er könne ein Urinal auslecken, statt ins Gefängnis zu gehen. (Symbolbild)
John Rabago soll einem Obdachlosen angeboten haben, er könne ein Urinal auslecken, statt ins Gefängnis zu gehen. (Symbolbild)  © 123RF/comzeal

Aber wie kam der mittlerweile verurteilte Polizist bloß auf so eine merkwürdige und vor allem perverse Idee?

John Rabago wurde am 28. Januar 2018 in ein Einkaufzentrum auf Hawaii gerufen, weil sich dort ein Obdachloser, das spätere Opfer, auf dem Klo herumtreibe, berichtet die "New York Post".

Als der angeklagte Polizist mit seinem Kollegen Reginald Ramones (43) eintraf, soll der 37-Jährige verzweifelt gesagt haben, er würde alles tun, um nicht ins Gefängnis zu müssen.

Kein Problem, dachten sich wohl die Beamten und so "bot" John Rabago ihm an, statt ins Gefängnis zu gehen, könne er auch das Urinal auslecken.

Vor einem weiteren Kollegen soll er dann auch noch mit dem Vorfall geprahlt haben.

John Rabago und sein Kollege wurden später wegen der Verletzung von Bürgerrechten angeklagt.

Reginald Ramones bekannte sich schon im September für schuldig. Am Montag wurde dann auch Rabago schuldig gesprochen.

Dem widerwärtigen Beamten drohen jetzt bis zu 10 Jahre Haft, wie die "Washington Post" schreibt.

John Rabago (43) drohen jetzt bis zu 10 Jahre Haft. (Symbolbild)
John Rabago (43) drohen jetzt bis zu 10 Jahre Haft. (Symbolbild)  © 123RF/Somsak Suwanput

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