Rechtsextreme Hetze über WhatsApp: Handy eines Polizisten beschlagnahmt

Berlin – Gegen einen Polizisten, der ursprünglich aus Hessen stammt, aber in die Bundeshauptstadt wechselte, wurde ein richterlicher Durchsuchungsbeschluss vollstreckt – sowohl an seinem Arbeitsplatz als auch an seiner privaten Adresse.

Per WhatsApp soll ein Polizist Volksverhetzung begangen und Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen verwendet haben. (Symbolbild)
Per WhatsApp soll ein Polizist Volksverhetzung begangen und Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen verwendet haben. (Symbolbild)  © dpa/Fabian Sommer

Der Grund: Der Beamte ist verdächtig, Volksverhetzung betrieben und Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen verwendet zu haben.

Ob sich der Verdacht bestätigt, ist noch offen. Bei den erfolgten Durchsuchungen wurden mögliche Beweismittel (vermutlich auch sein Handy) beschlagnahmt, die momentan noch ausgewertet werden, berichtet die Berliner Polizei.

Der Polizist soll in einem Gruppenchat bei WhatsApp unter anderem Gewaltdarstellungen und rechtsextremen Content geteilt haben. Bisherigen Erkenntnissen zufolge ist keiner seiner Berliner Kollegen in der WhatsApp-Gruppe vertreten.

Die Führung der Dienstgeschäfte ist dem Tatverdächtigen unverzüglich verboten worden. Es wurde ein Disziplinarverfahren gegen ihn eingeleitet.

Forscher sehen sich besorgt, was rechte Einstellungen bei der Polizei angeht.

Die Wohnung des Polizisten und sein Arbeitsplatz wurden durchsucht. Von seinem Dienst bei der Berliner Polizei wurde er freigestellt. (Symbolbild)
Die Wohnung des Polizisten und sein Arbeitsplatz wurden durchsucht. Von seinem Dienst bei der Berliner Polizei wurde er freigestellt. (Symbolbild)  © 123rf/Hunter Bliss

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