Große Trauer um getöteten LKA-Polizisten

Trauernde haben am Tatort am Kölner Chlodwigplatz Kerzen und Blumen hinterlassen.
Trauernde haben am Tatort am Kölner Chlodwigplatz Kerzen und Blumen hinterlassen.  © DPA

Köln - Der tragische Mord an einem LKA-Polizisten (32) in Köln sorgt für tiefe Trauer im Kreise der Polizei. Der Mann wurde am Freitagabend vor eine Straßenbahn gestoßen und getötet. Ein erster Verdächtiger (44) wurde festgenommen (TAG24 berichtete).

Das LKA NRW informierte per Facebook, dass es sich um einen Kollegen aus den eigenen Reihen handelt. "Unsere Gedanken sind bei seiner Familie, seinen Freunden und Kollegen", so die Beamten auf der offiziellen Seite des LKA.

Auch die Kölner Beamten teilten den Beitrag, unterstützen ihre trauernden LKA-Kollegen: "Wir trauern um den verstorbenen Kollegen. Die Umstände des Todes machen uns fassungslos. Wir sind in Gedanken bei seiner Familie, Freunden und Kollegen", so ein Sprecher der Kölner Polizei auf der offiziellen Facebook-Seite.

Am Chlodwidplatz wurde ein Polizist (32), der privat unterwegs war, vor eine Straßenbahn gestoßen und getötet.
Am Chlodwidplatz wurde ein Polizist (32), der privat unterwegs war, vor eine Straßenbahn gestoßen und getötet.

Die Deutsche Polizeigewerkschaft in Berlin twitterte: "Wir sind fassungslos, unser tiefstes Mitgefühl und aufrichtiges Beileid den Angehörigen und Kollegen gegenüber. #Polizeifamilie"

Auch die Gewerkschaft der Polizei bekundete ihr Beileid. "Wir sind in Gedanken bei den Angehörigen und Kollegen eines Menschen, der sein Leben in den Dienst anderer gestellt hat und nun auf so heimtückische Art und Weise aus dem Leben gerissen wurde."

Am Sonntag hatte die Polizei einen Tatverdächtigen festgenommen, er sollte am gleichen Tag einem Haftrichter vorgeführt werden.

Der Polizeibeamte war am Freitagabend privat unterwegs am Kölner Chlodwigplatz. Hier wurde er von einem Mann zwischen zwei Wagen der vorbeifahrenden Bahn geschubst.

Er starb vor Ort. Videoaufnahmen der Überwachungskamera an der Haltestelle Chlodwigplatz zeigten das Verbrechen. Der am Sonntag festgenommene Mann sei nach der Tat am Freitagabend in der Menge zunächst untergetaucht.

Titelfoto: DPA


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