Polizisten müssen sich übergeben: Horror-Tierärztin lässt Hunde und Katzen in eigenem Kot leben

Landau - Ein Fall der schockiert: 44 Hunde und 19 Katzen mussten in Kellerverliesen vor sich hinvegetieren – ohne Tageslicht und durch ihren eigenen Kot völlig verdreckt! Die Halterin, eine Tierärztin, wurde nun zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt.

Einfach nur furchtbar, was diesen Tieren angetan wurde! (Symbolfoto)
Einfach nur furchtbar, was diesen Tieren angetan wurde! (Symbolfoto)

Monatelang habe Gabriele S. (51) gegen das Tierschutzgesetz verstoßen. Dabei soll sie auch für Geld auf fremde Tiere aufgepasst haben. Doch anstatt sich angemessen um die Vierbeiner zu kümmern, fristeten die Hunde und Katzen in Kellern von leerstehenden Häusern ihr Dasein, berichtet die "Bild".

Immer wieder meldeten sich Zeugen bei der Polizei, die Hinweise zu den schrecklichen Umständen lieferten, in denen die eigenen Vierbeiner der 51-Jährigen und die Pensions-Tiere offenbar leben mussten.

Im Juni 2017 durchsuchten Polizisten schließlich zwei Häuser. Der schreckliche Anblick, der sich den Beamten bot, war schwer auszuhalten. So berichtet Oberkommissarin Christine Vollmer der "Bild" am Anfang des Prozesses: "Es waren grausame Zustände. Ohne Atemschutz und Schutzanzüge konnte man da nicht rein. Einige Kollegen haben sich übergeben. Die Angeklagte zeigte keine Regung."

Zudem habe die 52-Jährige in ihrer Praxis mehrere Kängurus gehalten – in viel zu kleinen Käfigen eingesperrt.

Die Staatsanwaltschaft sprach von "krankhafter Tiersammelsucht". Die Verteidigung wies dies zurück und kündigte am Montag Berufung an.

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