Thüringer Polizisten bei G20-Einsatz verletzt

Die Hundertschaften haben alle Hände voll zu tun auf dem G20-Gipfel.
Die Hundertschaften haben alle Hände voll zu tun auf dem G20-Gipfel.

Erfurt/Hamburg - Der Einsatz beim G20-Gipfel geht an die Substanz. Über 160 Beamte wurden bereits verletzt. Auch Thüringer befinden sich darunter.

Eine Spur der Verwüstung zieht sich quer durch die Hamburger Innenstadt militante G20-Gegner gehen gegen alles vor was ihnen nicht passt. "Es gab massive Angriffe auf die Polizei", teilte Innensenator Andy Grote (49, SPD).

Nach einer Krawallnacht mit nach offiziellen Angaben mehr als 110 verletzten Polizisten und mindestens 29 Festnahmen eskalierte die Lage in Hamburg am Morgen erneut. Hunderte Protestierer versuchten, in die Hochsicherheitszone um den Tagungsort vorzudringen. An verschiedenen Stellen der Stadt gingen Autos in Flammen auf. Die Zahl der verletzten Polizisten stieg auf über 160 an.

Unter diesen befinden sich auch mindestens fünf Thüringer Beamte. Das teilte das Innenministerium am Freitag mit. Sie seien leicht verletzt worden. Jedoch würden sie weiterhin ihren Dienst verrichten. Auch ein Thüringer-Einsatzfahrzeug wurde angegriffen. Eine Scheibe soll dabei zu Bruch gegangen sein.

Weitere Beamte werde man nicht nach Hamburg senden, obwohl es eine bundesweite Anforderung der Hamburger gab. Die verbliebenen Kräfte seien beim Rudolstadt-Festival im Einsatz. Derzeit sind rund 20.000 Polizisten beim G20-Gipfel im Einsatz. Hier geht es zum G20-Liveticker.

Titelfoto: DPA


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