Polizistin hat bei "Big Brother" Sex: Verliert sie jetzt ihren Job?

England/Nigeria - Die englische Polizistin Khafi Kareem (29) zeigt bei "Big Brother", was sie kann. Zwar nicht in England, sondern in Nigeria, dennoch bleibt ihr Aufenthalt in dem kameraüberwachten Haus nicht ohne Konsequenzen.

Ob Khafi Kareem (29) wirklich nicht mehr für den Metropolitan Police Service ist noch unklar.
Ob Khafi Kareem (29) wirklich nicht mehr für den Metropolitan Police Service ist noch unklar.  © Screenshot/Instagram/acupofkhafi

Nicht nur, dass sie an einer Show teilnimmt, die vielleicht nicht gerade das repräsentativste TV-Format für eine Frau im öffentlichen Dienst ist, nein, sie vögelt auch noch hemmungslos mit ihrem Mitbewohner. Zwar unter einer Decke, aber dafür regelmäßig und eindeutig.

Konsequenzen gibt es laut der "Sun" zwei. Zum einen, dass sie von ihrem Dienst suspendiert werden könnte, und zum anderen, dass die hübsche Britin das Haus schwanger wieder verlässt, wie auch afrikanische Medien vermuten.

Der Metropolitan Police Service (MET) soll sich inzwischen von der jetzt nicht mehr nur in Afrika populären Polizistin distanziert haben.

Wie die "Sun" berichtet, soll die nämlich von Anfang an nicht begeistert von der Idee der Polizistin gewesen sein und ihren Antrag, um bei der Show mitzumachen zu können, sogar abgelehnt haben.

Die 29-Jährige widersetzte sich aber und reiste dank unbezahlten Urlaubs nach Afrika, um als Kandidatin bei "Big Brother" teilzunehmen.

Wie bei der Show üblich, lernte sie dort recht schnell einen Mann kennen, mit dem es dann zur Sache ging. Ekpata Gedoni (31) heißt der Glückliche.

Drei Mal kam es wohl bisher zum Sex

"Schön und Schlau um zu schützen und zu dienen", so die Engländerin in ihrem Instagram-Kanal.
"Schön und Schlau um zu schützen und zu dienen", so die Engländerin in ihrem Instagram-Kanal.  © Screenshot/Instagram/acupofkhafi

Ist ihre Privatsache? Leider nein. Nachdem die Zuschauer den Fall genau unter die Lupe nehmen konnten, befasst sich jetzt auch der MET mit dem Fall.

Ein Sprecher sagte am Montagabend: "Der Met unterstützt weder das Auftreten des Offiziers, noch repräsentiert sie den MET, während sie in der Show auftritt.

Alle Beamten haben die Pflicht, sich professionell und in einer Weise zu verhalten, die den MET nicht in Verruf bringt, ob im Dienst oder nicht. Wer sich nicht professionell verhält, riskiert einen Verstoß gegen die polizeilichen Standards des professionellen Verhaltens und kann im Rahmen von Fehlverhaltensverfahren geahndet werden."

Auch ihre Kollegen sollen sauer sein, da sie einfach die Regeln missachte und so den Ruf der ganzen Truppe schädige. Ein Kollege fordert harte Konsequenzen: "Es sollte für sie keinen Weg zurück geben und ihre Vorgesetzten werden handeln müssen."

Besonders schade: Eigentlich hatte die junge Frau eine Vorbildfunktion bei der Polizei. Sie posierte unter anderem auf einem Poster, um die Rekrutierung von Frauen und Schwarzen zu fördern.

Am Dienstag äußerte sich ihr Management in einer Pressemitteilung zu der, ihrer Meinung nach geschmacklosen, Berichterstattung der "Sun" und forderte eine Klarstellung der Tatsachen und eine Entschuldigung innerhalb von 48 Stunden.

Der Vorwurf: Khafis Seite der Geschichte wird nicht dargestellt.

"Khafi ist eine stolze schwarze Polizistin, die stolz auf ihre Arbeit ist und ihre jungen Jahre damit verbracht hat, ihre vielen Fähigkeiten dazu zu nutzen (die Menschen) zu schützen und (ihnen) zu dienen, darunter die Fähigkeit, mindestens fünf internationale Sprachen zu sprechen."


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