Mann zeigt Streife Mittelfinger, schimpft auf Polizistinnen und versteht seinen Fehler nicht

Erfurt - In der Thüringer Landeshauptstadt kam es am Sonntagmorgen zu einem Zwischenfall mit einem jungen Mann, der die Beamten noch mehrfach beschäftigen sollte.

Der Mann sorgte bei der Polizei am Sonntag für viel Arbeit. (Symbolbild)
Der Mann sorgte bei der Polizei am Sonntag für viel Arbeit. (Symbolbild)  © 123RF

"Gegen 6.45 Uhr fühlte sich ein 20-Jähriger aus Erfurt genötigt, vorbeifahrenden Beamten des Inspektionsdienstes Süd der Erfurter Polizei in der Bahnhofstraße den Mittelfinger zu zeigen", so ein Polizeisprecher am Montag.

Als die Beamten ihn deswegen einer Kontrolle unterzogen, zeigte er sich völlig verwirrt über die Aktion und verstand nicht, warum er seine Identität preisgeben sollte.

Eine Anzeige wegen Beleidigung und ein freundlicher Hinweis, sich ruhig zu verhalten, beendeten die Kontrolle dann aber schnell. Doch der Bitte der Polizisten wollte der junge Mann anscheinend nicht folgen, denn nur eine halbe Stunde später erreichte die Beamten ein Anruf, dass der gleiche Mann nun wiederholt Passanten beleidigt haben soll.

Bei der erneuten Ansprache durch die Polizeibeamten zeigte er sich uneinsichtig und zunehmend aggressiv. Daher wurde ihm ein Platzverweis ausgesprochen. Das ignorierte der 20-Jährige aber wieder und zeigte keinen Willen, dem Platzverweis auch Folge zu leisten.

Mann wieder auf freiem Fuß

"Nach mehrfacher Androhung musste er schließlich in Gewahrsam genommen werden. Hierbei wehrte er sich, indem er nach den Beamten trat und schlug, sodass er gefesselt werden musste", so die Polizei weiter.

Während der Fahrt zur Dienststelle hielt der Mann ebenfalls nicht den Mund und machte besonders seinem Unmut und seiner Abneigung gegenüber Polizistinnen Luft.

Einen Alkoholtest lehnte er ab, "war jedoch erkennbar deutlich alkoholisiert", so der Sprecher. 12 Stunden verbrachte der Mann nach seinen Aktionen im Gewahrsam, wurde danach wieder entlassen.

Ihn erwarten nun diverse Anzeigen wegen Widerstandes und tätlichen Angriffs gegen Vollstreckungsbeamte, wie auch Beleidigung in mehreren Fällen.

Titelfoto: 123RF

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