Brutal ehrlich! Pornostar rechnet hart mit ihrem Sugar-Daddy ab

Los Angeles (USA) - Zum ersten Todestag ihres Sugar-Daddys meldet sich Porno-Darstellerin Amanda Drago (28) jetzt überraschend auf Instagram - und rechnet hart mit dem Verstorbenen ab.

Amanda und ihr Sugar-Daddy Brad. Der 47-Jährige starb an einem Herzinfarkt.
Amanda und ihr Sugar-Daddy Brad. Der 47-Jährige starb an einem Herzinfarkt.  © instagram/theheauxmentor

"Vor genau einem Jahr starb mein Sugar-Daddy Brad. Er war 47 Jahre alt und starb an einem Herzinfarkt und an unbehandelter Diabetes", leitet die 28-Jährige ihren Post ein.

Doch wer jetzt einen traurigen Nachruf erwartet, irrt. Bereits im zweiten Satz erklärt Amanda brutal ehrlich: "Wir hatten eine unglaublich schädliche Beziehung und ich wünschte, ich hätte ihn nie getroffen."

Trotzdem hat sich die US-Amerikanerin dazu aufgerafft, ihrem einstigen Geldgeber ein paar nette Zeilen zu schreiben. "So schrecklich er auch war, ich sitze hier und versuche, eine gute Erinnerung zu finden, um ihn an diesem Tag zu gedenken."

Während Brad auf menschlicher Ebene wohl kein Gewinn für die junge Frau gewesen war, hatte er ihr ein luxuriöses Leben ermöglicht: "Brad, du hast mir mein erstes Paar Louboutins, meine erste Birkin und mein erstes und einziges Rennpferd gekauft", schreibt die 28-Jährige. "Du hast den Wert meiner Zeit verstanden und dafür, will ich dich heut mit meiner Zeit ehren, indem ich diesen Post hier mache."

Amanda Drago (28).
Amanda Drago (28).  © instagram/theheauxmentor

Doch ab diesem Zeitpunkt ist für Amanda Schluss mit den Nettigkeiten.

An ihren einstigen Sugar-Daddy gerichtet, erklärt sie, dass sie ihm nicht vergebe, dass er sie aus seinem Testament gestrichen hat und dass er sie angegriffen hätte, als er high auf Whippets - damit meint sie Lachgas - war.

Und dann lässt sie noch die Bombe platzen: "Und ja ... ich habe die ganze Zeit ein Doppelleben mit dem Mann geführt, von dem du dachtest, dass er mein schwuler Leibwächter ist." Außerdem outete sich Amanda als Autorin und Serienunternehmerin.

Am Ende wünscht die Porno-Darstellerin Brad noch, dass er in Frieden ruhen möge, doch äußert die merkwürdige Bitte, nicht weiter bei ihr zu spuken.

Gegenüber BuzzFeed erklärt Amanda dazu, dass sie und ihr Freund in den ersten beiden Nächten nach Brads Tod merkwürdig laute Geräusche aus dem Schlafzimmer vernommen haben.

Die 28-Jährige lernte Brad durch ihren Job als Escort-Lady kennen.
Die 28-Jährige lernte Brad durch ihren Job als Escort-Lady kennen.  © instagram/theheauxmentor

Brad und die US-Amerikanerin lernten sich 2012 durch einen Escort-Service, bei dem Amanda damals arbeitete, kennen.

Ihre Firma hatte sie fälschlicherweise zu dem Kunden geschickt, dieser erwartete eigentlich eine andere Lady. "Sie sind nicht das Mädchen, das ich bestellt habe", wurde die junge Frau damals von ihm begrüßt.

Doch schnell fand der ältere Mann an ihr Gefallen und bot ihr an, sein Sugar-Baby zu werden. "Wir waren über fünf Jahre hinweg mal zusammen und mal nicht", erklärt Amanda die On-Off-Beziehung. Auch wenn die 28-Jährige die Vorzüge dieser Verbindung genoss, wollte sie eigentlich nie ein "Sugar-Baby" sein: "Ich wollte finanziell unabhängig sein."

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Die beiden sahen sich mindestens zweimal in der Woche, sprachen jeden Tag miteinander - Amanda erklärt im Nachhinein, dass er ihren Alltag "vergiftet" hätte. Doch sie ließ sich immer wieder hinreißen: "Es war einfach so verdammt viel Geld, wie kann man da 'nein' sagen?"

Die skurrile Beziehung zwischen der Escort-Lady und dem 47-Jährigen endete allerdings mit einer unangenehmen Situation. Brad hatte Lachgas inhaliert, um high zu werden und forderte dann von Amanda - die völlig nüchtern war - Sex. "Ich sagte: 'Ich werde in diesem Zustand keinen Sex mit dir haben, du hast seit Tagen nicht geduscht'', erinnert sie sich. Daraufhin soll er "richtig wütend" geworden sein und die Situation umso "unheimlicher". Amanda flüchtete und raste mit ihrem Fahrer davon.

Nach diesem Vorfall wollte sie nichts mehr mit Brad zu tun haben. Diese Entscheidung führte dazu, dass er sie enterbte. Fünf Monate später überwies er ihr 32.000 Dollar - ein Grund für Amanda ihn wieder zu treffen.

Am Tag seines Todes hatten die beide sich sogar verabredet. "Er hatte mich in dieses Spa geschickt und ich wartete darauf, dass das Geld auf meinem Konto landete." Obwohl sie von seinem Tod geschockt war, fühlte sie sich gleichzeitig auch "erleichtert."

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