Mann vergewaltigt Hündin seiner Verlobten so schwer, dass sie eingeschläfert werden muss

Portland (Oregon) - Wimmernd und verängstigt fand eine Frau aus der US-Stadt Portland ihre Hündin Estrella im November 2018 vor. Das Tier kauerte mit einer blutigen Wunde an ihrem Hinterteil unter der Couch, berichtet die "Daily Mail".

Fidel L. (52) nach seiner Verhaftung.
Fidel L. (52) nach seiner Verhaftung.  © Multnomah County Sheriffs Office

Die schockierte Besitzerin fuhr mit ihrem geliebten Lhasa Apso-Mischling sofort zu einem Notfall-Krankenhaus für Tiere. Der verantwortliche Arzt sah sich dort jedoch gezwungen die Hündin einzuschläfern, da ihre inneren Verletzungen zu schwerwiegend waren.

Daraufhin meldete die Frau der Polizei von Portland, dass ihr Verlobter Fidel L. (52) sich an dem Tier vergangen hatte. Laut der Amerikanerin soll der 52-Jährige schon vor dem Verbrechen mehrfach davon gesprochen haben, dass er ihren Hund vergewaltigen wollte.

Außerdem habe er sie häufiger damit geärgert, dass er einer Person dabei zugesehen habe, wie diese einen Hund sexuell missbraucht habe. Im Dezember wurden Ermittlungen gegen L. eingeleitet, der schließlich im Februar festgenommen wurde - als DNA-Beweise gegen ihn vorlagen.

Der Täter bekannte sich gegenüber der Polizei schuldig und gab zu, dass es ihn erregt habe, den Hund zu seinem Opfer zu machen. Außerdem sei er frustriert von seiner Verlobten gewesen. Ihre Hündin vergewaltigte er demnach im gemeinsamen Bett, als er selbst betrunken war.

Über die Hündin sagte, Fidel L., dass sie auf ihn "in Ordnung" wirkte.

Richter Angel Lopez hätte Fidel L. lieber härter bestraft

Bei der eingeschläferten Hündin handelte es sich um einen Lhasa Apso-Mischling (Symbolbild).
Bei der eingeschläferten Hündin handelte es sich um einen Lhasa Apso-Mischling (Symbolbild).  © 123RF

Sein Verteidiger Joe Calhoun sagte: "Er hat mir erzählt, dass er für seinen Fehler verantwortlich ist, den er begangen hat und die Verantwortung dafür übernimmt."

Gegenüber "Oregon Live" erklärte der Anwalt, dass Fidel L. seit 22 Jahren im selben Pfannkuchenrestaurant arbeitet, keine kriminelle Vergangenheit hat und es seinerzeit nur bis zur sechsten Klasse schaffte.

Am Montag wurde der Angeklagte zu drei Jahren auf Bewährung und 60 Tagen Gefängnis verurteilt. Eine längere Haftstrafe wäre im US-Staat Oregon nicht möglich gewesen, was der Richter Angel Lopez bedauerte.

"Wenn ich ihnen noch mehr Zeit hätte geben können, hätte ich es getan", sagte der Bezirksrichter von Multnomah County vor Gericht.

Zusätzlich zu seiner Gefängnisstrafe darf Fidel L. 15 Jahre lang kein Haustier besitzen und muss seine psychische Gesundheit untersuchen lassen.

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