Mann (18) geht mit Schrotflinte in Schule: Ex-Sportstar verhindert Blutbad

USA - In Portland im US-Bundesstaat Oregon plante ein bewaffneter 18-jähriger Schüler offenbar ein Blutbad an seiner Schule. Er konnte durch mehrere Personen rechtzeitig aufgehalten werden, weil sie sich ihm mutig in den Weg stellten und möglicherweise ihr eigenes Leben damit riskierten.

Keanon Lowe wird auf Twitter als Held gefeiert.
Keanon Lowe wird auf Twitter als Held gefeiert.  © Screenshot Twitter/Keanon Lowe

Wie "Oregon Live" berichtet, betrat der Angreifer am Freitag in der Mittagszeit mit einem Gewehr die Parkrose High School. Laut Zeugenaussagen von mehreren Mitschülern habe er einen Mantel getragen, unter dem er die Schrotflinte versteckte.

Angestellte der Bildungseinrichtung versperrten dem Schützen zum Glück sofort den Weg. Und der hinzugeeilte Sportlehrer, Trainer der örtlichen Footballmannschaft und ehemalige Footballstar der Oregon Ducks, Keanona Lowe, konnte den Jugendlichen schließlich überwältigten und zu Boden werfen. Der Pädagoge soll ohne Zögern und sehr schnell reagiert haben.

Damit verhinderte Lowe, dass der mutmaßliche Täter um sich schießen konnte, gleichzeitig entging die Schule offenbar einer Tragödie.

Die alarmierte Polizei fand später eine weitere Waffe im Klassenraum, bestätigt die Portland State Police. Vorsichtshalber wurden alle Schüler und Lehrer evakuiert. Der 18-Jährige befindet sich in Polizeigewahrsam, Hinweise auf einen weiteren Täter gebe es nicht. Verletzt wurde niemand.

Fälle wie dieser sind in den USA keine Seltenheit. Die letzte Schießerei an einer Schule fand erst am 8. Mai in Washington statt. (TAG24 berichtete). Dabei wurde ein 18-Jähriger getötet, sieben weitere Schüler wurden zum Teil lebensgefährlich verletzt. Die beiden mutmaßlichen Täter wurden festgenommen.

Schüler und Lehrer wurden evakuiert.
Schüler und Lehrer wurden evakuiert.  © Screenshot Youtube/The Oregonian

Titelfoto: Screenshot Youtube/The Oregonian, Twitter/Keanon L

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