Post an den Nikolaus: Schon jetzt stapeln sich tausende Briefe

St. Nikolaus - Rund drei Wochen vor der offiziellen Eröffnung des Nikolauspostamtes sind schon 3100 Briefe im saarländischen St. Nikolaus eingetroffen.

Im Nikolauspostamt gibt es einiges zu tun.
Im Nikolauspostamt gibt es einiges zu tun.  © dpa/Oliver Dietze

"Wir rechnen bis Heiligabend mit über 20.000 Wunschbriefen", sagte Peter Gerecke vom Nikolauspostamt der Deutschen Presse-Agentur.

Jeder Brief mit der Adresse: "An den Nikolaus, 66351 St. Nikolaus" wird beantwortet – auch in Spanisch, Russisch, Polnisch oder Chinesisch. Traditionell öffnet die Weihnachtspostfiliale am 5. Dezember, dem Tag vor Nikolaus.

Um die sich stapelnde Post zeitig zu beantworten, werde der Nikolaus an diesem Freitag (16. November) seine Arbeit aufnehmen, sagte Gerecke, Vorsitzender des Festausschusses St. Nikolaus. Dabei bekomme dieser Unterstützung von rund 35 Helfern. "Jeden Tag kommen jetzt 200 bis 300 neue Briefe rein. Es ist viel zu tun", sagte Gerecke.

Die meiste Post aus dem Ausland stamme in diesem Jahr bislang aus Russland. "Der Anteil der russischen Briefe ist überraschend hoch." Im vergangenen Jahr saß die größte ausländische Fangemeinde in Taiwan, gefolgt von Frankreich und Polen.

2017 war ein Rekordjahr

2017 hatte es einen Rekord gegeben: Der Nikolaus antwortete auf 22.583 Schreiben aus 44 Ländern.

Die allermeisten Kinder schreiben dem Nikolaus aus Deutschland.

In dem 840 Einwohner kleinen Ort werden seit mehr als 50 Jahren Wünsche, Bilder und Gedichte beantwortet. Nach Angaben der Deutschen Post ist es das älteste Nikolauspostamt in Deutschland.

Das nahe der französischen Grenze gelegene St. Nikolaus ist laut Organisatoren der einzige Ort in Deutschland mit diesem Namen.

Titelfoto: dpa/Oliver Dietze

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