Sprengstoffexperte im Einsatz: Verdächtiges Paket versetzt DHL-Mitarbeiter in Panik

Ein Sprengstoffexperte musste schließlich das Paket unter die Lupe nehmen.
Ein Sprengstoffexperte musste schließlich das Paket unter die Lupe nehmen.  © Polizei Hameln-Pyrmont/Holzminden

Hameln - Ein als verdächtig eingestuftes Paket hat am Donnerstagvormittag in der Postverteilerstation in Hameln für Aufregung gesorgt. Ein Sprengstoffexperte musste sogar anrücken.

Gegen 10.20 Uhr stieß ein Mitarbeiter der DHL-Postverteilerstation in der Ruthenstraße auf ein neutral aussehendes Paket, an dem weder ein Absender- noch ein Empfängeraufkleber angebracht war.

Das gewichtige Paket erschien dem Mitarbeiter verdächtig, weshalb er es im Außenbereich des Verteilergebäudes deponieren ließ.

Über eine zuständige Sicherheitsfirma wurde die Hamelner Polizeidienststelle informiert. Der Polizeieinsatzleiter vor Ort ließ nach Prüfung des Sachverhalts das angrenzende Verwaltungsgebäude räumen und das Gelände weiträumig abriegeln.

Die elf anwesenden Mitarbeiter mussten ihre Arbeitsplätze verlassen und wurden in einer nahegelegenen Halle untergebracht.

Ein angeforderter Sprengstoffexperte des Landeskriminalamtes Niedersachsen in Hannover untersuchte mit verschiedenen Mess- und Prüftechniken das Paket und stellte fest, dass es ungefährlich ist.

Schlussendlich wurde das Paket geöffnet. Es befanden sich Süßigkeiten sowie Wurst- und Backwaren in dem Paket, die offensichtlich als Weihnachtsgeschenke gedacht waren.

Der Einsatz wurde gegen 12.10 Uhr beendet, sodass die DHL-Mitarbeiter ihre Arbeit fortsetzen konnten.

Warum das Paket weder einen Adressaufkleber noch andere Versandmerkmale enthielt und trotzdem in den Verteilerweg der DHL gelangte, ist derzeit unbekannt.

Es wird nicht ausgeschlossen, dass sich ein nicht ordnungsgemäß angebrachter Versandaufkleber während des Transport- und Verteilerweges vom Paket gelöst hatte.

Titelfoto: Polizei Hameln-Pyrmont/Holzminden


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