Erstes Baumblüten-Wochenende: So fällt die Bilanz der Polizei aus

Potsdam - Jeder kennt es, viele dürften sich aber nur schwer daran erinnern wirklich dort gewesen zu sein: das Baumblütenfest in Werder lockt jedes Jahr trinkfreudige Berliner und Brandenburger an. Ein Knochenjob für die Polizei!

Alkohol, Feierlust und Menschenmengen: Die Besucher des Baumblütenfests in Werder (Havel) hielten die Polizei auf Trab.
Alkohol, Feierlust und Menschenmengen: Die Besucher des Baumblütenfests in Werder (Havel) hielten die Polizei auf Trab.  © Paul Zinken/dpa

Am Samstag ging es wieder los, das große Weintrinken und Feiern in Werder (Havel). Traditionell kommt es aufgrund des reichlich genossenen Weines zu vielen Straftaten und Ordnungswidrigkeiten. Doch wie schnitt das erste Baumblüten-Wochende dieses Jahr ab?

Laut Bundespolizei verhältnismäßig "ruhig"! Insgesamt waren knapp 800 Beamte der Bundespolizei im Einsatz.

Etwa 33.000 der Gäste seien mit der Bahn angereist. Dieser Besucheransturm sorgte dafür, dass die Bundespolizei den Bahnhof Werder (Havel) mehrfach kurzzeitig schließen musste. Ansonsten sei laut Pressemitteilung die Sicherheit der Feiernden nicht mehr zu gewährleisten gewesen.

Die erfreuliche Nachricht: Die Zahl der Straftaten sei, im Vergleich zum Vorjahr, deutlich gesunken. So sind insgesamt 41 Ermittlungsverfahren eingeleitet worden, hauptsächlich wegen Beleidigungen, Körperverletzungen und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Insgesamt wurden 500 Platzverweise ausgesprochen.

Idyllisch und dank Bundespolizei auch sicher: Das Baumblütenfest in Werder, hier eine Luftaufnahme aus dem Jahr 2018.
Idyllisch und dank Bundespolizei auch sicher: Das Baumblütenfest in Werder, hier eine Luftaufnahme aus dem Jahr 2018.  © Paul Zinken/dpa

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