Hitze kommt zurück nach Brandenburg: Waldbrandgefahr steigt

Potsdam - Nach der Abkühlung durch schwere Gewitter mit Regengüssen am Wochenende warnt der Deutsche Wetterdienst (DWD) wieder vor einer steigenden Waldbrandgefahr in Brandenburg.

Wald- und Heideflächen brennen auf einem ehemaligen Truppenübungsplatz in Südbrandenburg.(Archivbild)
Wald- und Heideflächen brennen auf einem ehemaligen Truppenübungsplatz in Südbrandenburg.(Archivbild)  © Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa

Während am Montag in allen Landkreisen nur eine geringe Waldbrandgefahr herrschte, werde dieser Index bis zum Freitag im ganzen Land auf die Stufen vier (hoch) und fünf (sehr hoch) steigen, sagte eine Meteorologin am Montag.

Die Höchsttemperaturen sollen von 32 Grad am Dienstag bis zu 37 Grad am Freitag steigen. "Dabei wird es nur wenig Wind zur Abkühlung geben", so die Meteorologin.

Durch die anhaltende Trockenheit bleibt auch die Wassersituation insbesondere im Süden des Landes angespannt. Weiterhin herrsche in den Flüssen Spree und Schwarze Elster extremes Niedrigwasser, sagte ein Sprecher des Umweltministeriums.

Die Schleusen Leibsch (in den Dahme-Umflutkanal), Krausnicker Strom und Groß Wasserburg im Spreewald bleiben für den Bootsverkehr geschlossen. Zudem gilt in zahlreichen Landkreisen ein Entnahme-Verbot für Wasser.

Feuerwehrleute löschen Glutnester im Grunewald. Nach Angaben der Feuerwehr brannten etwa 4.0000 Quadratmeter Waldboden.
Feuerwehrleute löschen Glutnester im Grunewald. Nach Angaben der Feuerwehr brannten etwa 4.0000 Quadratmeter Waldboden.  © Bernd Settnik/dpa-Zentralbild/dpa

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