Kippa-Träger bespuckt und beleidigt: Jüdische Gemeinde verunsichert

Berlin/Potsdam - Im Potsdam kam es am vergangenen Sonntag zu einem fiesen Angriff mit offenbar antisemitischem Hintergrund auf einen 25-jährigen Kippa-Träger (TAG24 berichtete). Nun äußerte die Jüdische Gemeinde ihre Verunsicherung.

Der 25-jährige Kippa-Träger sei am Samstag amgespuckt worden. (Symbolbild)
Der 25-jährige Kippa-Träger sei am Samstag amgespuckt worden. (Symbolbild)

"Der Angriff traf uns unerwartet. Die Mitglieder unserer Gemeinde sind sehr verunsichert", erklärte der Vorsitzende der Potsdamer Gemeinde, Evgeni Kutikow, am Montag auf Anfrage.

"Wir wünschen uns, dass Potsdam eine sichere Stadt für Juden bleibt." Der 25-Jähriger soll am Samstag von einem 19 Jahre alten Syrer angespuckt und beleidigt worden sein, nachdem er aus der Straßenbahn gestiegen war. Die Polizei ermittelt nach Angaben vom Montag weiter wegen Volksverhetzung.

Das Innenministerium zählte von Januar bis Mai 51 antisemitische Übergriffe in Brandenburg, 5 davon in Potsdam.

Am Potsdamer Hauptbahnhof kam es offenbar zu einem fremdenfeindlichen Übergriff. (Symbolbild)
Am Potsdamer Hauptbahnhof kam es offenbar zu einem fremdenfeindlichen Übergriff. (Symbolbild)  © Sabrina Hentschel/dpa

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