Nach Landtagswahl in Brandenburg: Woidke-Wahl steht auf der Agenda

Potsdam - Zweieinhalb Monate nach der Landtagswahl steht im Brandenburger Landtag die Wiederwahl von Ministerpräsident Dietmar Woidke (58, SPD) an.

Dietmar Woidke (M), Michael Stübgen (r) und Ursula Nonnemacher geben vor der Unterzeichnung des Koalitionsvertrages ein Statement.
Dietmar Woidke (M), Michael Stübgen (r) und Ursula Nonnemacher geben vor der Unterzeichnung des Koalitionsvertrages ein Statement.  © Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa

Sie gilt als Schlusspunkt der Bildung der neuen Kenia-Koalition von SPD, CDU und Grünen. Die Wahl von Woidke am Mittwoch (10 Uhr) im Potsdamer Landtag ist geheim.

Er braucht 45 Ja-Stimmen, die drei Koalitionsfraktionen haben zusammen 50 Stimmen. Die Koalitionsfraktionen hoffen auf Geschlossenheit.

Nach seiner Wahl wird Woidke vereidigt, anschließend folgt die Vereidigung der zehn Minister. Der 58-Jährige ist seit 2013 Brandenburger Regierungschef.

Nachdem sich SPD, CDU und Grüne auf Parteitagen beziehungsweise per Urabstimmung für die neue Koalition ausgesprochen hatten, unterzeichneten sie am Dienstag den Koalitionsvertrag. Das Bündnis löst die rot-rote Koalition ab.

Update, 10.30 Uhr

Der SPD-Politiker Dietmar Woidke ist für eine weitere Amtszeit zum Brandenburger Ministerpräsidenten gewählt worden. Er erhielt am Mittwoch im Landtag in Potsdam im ersten Wahlgang die dafür nötige Mehrheit.

Dietmar Woidke (l.),Ursula Nonnemacher, und Michael Stübgen halten nach einer Pressekonferenz zur Vorstellung des neuen Koalitionsvertrags die ausgedruckten Exemplare des Vertrags in den Händen. (Archivbild)
Dietmar Woidke (l.),Ursula Nonnemacher, und Michael Stübgen halten nach einer Pressekonferenz zur Vorstellung des neuen Koalitionsvertrags die ausgedruckten Exemplare des Vertrags in den Händen. (Archivbild)  © Monika Skolimowska/dpa-Zentralbild/dpa

Titelfoto: Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa

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