Nach tödlichem Karussell-Unfall: Polizei ermittelt

Potsdam - Nach dem Tod der Mitarbeiterin eines Fahrgeschäfts auf dem "Potsdamer Oktoberfest" prüft die Polizei nun die Hintergründe.

Polizisten und ein Polizeiwagen stehen vor dem Fahrgeschäft "Playball" beim "Potsdamer Oktoberfest".
Polizisten und ein Polizeiwagen stehen vor dem Fahrgeschäft "Playball" beim "Potsdamer Oktoberfest".

Die Ermittlungen liefen weiter, sagte eine Polizeisprecherin am Montag. Am Sonntagnachmittag war die 29-jährige Frau beim Start des Karussells namens "Playball" von einer sich drehenden Plattform mit Gondeln mehrere Meter in die Tiefe gestürzt (TAG24 berichtete).

Die Ermittler leiteten ein Verfahren gegen Unbekannt wegen des Verdachts auf fahrlässige Tötung ein. Auch das Amt für Arbeitsschutz sollte laut Polizei hinzugezogen werden.

Nach dem Unglück ist das Fest vorerst geschlossen. "Wir würden gerne wieder öffnen, aber warten noch auf die Entscheidung der Polizei", sagte der Vorsitzende des Brandenburgischen Schaustellerverbandes, Thomas Müller, am Montag.

Das Fest hatte am Freitag im Potsdamer Lustgarten begonnen und sollte nach dem ursprünglichen Plan bis zum kommenden Samstag dauern. Auf dem Areal gibt es mehrere Fahrgeschäfte, ein Riesenrad und ein großes Festzelt.

Der Veranstalter bezeichnet das Fest als das "größte Oktoberfest der Region".

Der Zugang zu dem Fahrgeschäft "Playball" wird mit einem Absperrband der Polizei gesperrt.
Der Zugang zu dem Fahrgeschäft "Playball" wird mit einem Absperrband der Polizei gesperrt.  © Julian Stähle/dpa-Zentralbild/dpa

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