Pottwal am Ostseestrand: Diese Kunstaktion ging mächtig nach hinten los

Zingst - Diese Kunstaktion ging nach hinten los: Mit einem Plastik-Pottwal hat ein Festival an der Ostseeküste bei Zingst (Landkreis Vorpommern-Rügen) für Furore gesorgt und sogar die Polizei auf den Plan gebracht.

Strandbesucher wurde am Freitagmorgen von dem "gestrandeten Pottwal" überrascht.
Strandbesucher wurde am Freitagmorgen von dem "gestrandeten Pottwal" überrascht.  © Bernd Wüstneck/dpa

Am Freitagmorgen veröffentlichte die Kurverwaltung Zingst eine Pressemitteilung samt Foto von dem vermeintlich gestrandeten Tier, in der behauptet wurde, dass es sich um einen echten Pottwal handele.

Doch kurz darauf ruderte Initiatoren mit einer weiteren Mitteilung wieder zurück. Sie erklärten darin, dass es sich lediglich um eine Kunstperformance handele, mit der im Rahmen eines Umweltfotofestivals "horizonte" auf die Verschmutzung der Meere hingewiesen werden solle.

Doch da war es bereits zu spät: Ein Mitglied des Organisationsteams alarmierte bereits die Einsatzkräfte, die dann wirklich von einem echten Wal ausgingen, wie eine Sprecherin der Polizei Stralsund am Freitagmorgen erklärte.

Nun könnte der 17 Meter lange Plastik-Pottwal den Verantwortlichen teuer zu stehen kommen.

Ob Ermittlungen gegen die Organisatoren nun eingeleitet werden, wird derzeit geprüft, sagte die Sprecherin weiter. Immerhin hat die Aktion ein Ziel nicht verfehlt: Aufmerksamkeit generieren.

Das Modell eines 17 Meter langen Pottwals liegt am Ostseestrand, ein Mann in weißem Schutzanzug kümmert sich um das "gestrandete Tier".
Das Modell eines 17 Meter langen Pottwals liegt am Ostseestrand, ein Mann in weißem Schutzanzug kümmert sich um das "gestrandete Tier".  © Bernd Wüstneck/dpa

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