Fall Maddie McCann: Haben Ermittler keine Lust mehr zu suchen?

Praia da Luz (Portugal) - Nach viel Aufregung, einer umfassenden Netflix-Dokumentation und zahlreichen Meldungen, dass der Fall Madeleine McCann kurz vor einem Durchbruch stehen könnte, wurde es auf einmal totenstill. Jetzt meldete die "SUN" nach längerer Pause einen neuen Zwischenstand der Ermittlungen - er fällt bitter aus.

Der Fall Maddie McCann: Er läuft wohl langsam aus.
Der Fall Maddie McCann: Er läuft wohl langsam aus.  © Steve Parsons/PA Wire/dpa

Fast 12,5 Jahre ist es her, dass Maddie am 3. Mai 2007 im portugiesischen Praia da Luz verschwand. Seit Jahren sucht neben der portugiesischen Polizei auch die britische wieder nach der Vermissten.

Unter dem Namen "Operation Grange" ermittelt aber mittlerweile nur noch ein kleines Team, das vier Männer umfasst. Nun wurde ein neuer Chef für die Operation verpflichtet: Chefinspektor Mark Cranwell - in Teilzeit!

Die Metropolitan Police bestätigte: "Ab dem 30. September 2019 arbeiten vier Beamte in Vollzeit an der Operation Grange. Ein Detective Sergeant und drei Detective Constables."

Und weiter: "Der leitende Ermittlungsbeauftragte ist Detective Chief Inspector (DCI) Mark Cranwell, der nicht in Vollzeit an den Ermittlungen arbeitet." Stattdessen kümmert sich Cranwell in erster Linie um die ausufernde Messer-Kriminalität in Großbritannien.

Unter den Umständen scheint es kaum mehr vorstellbar, dass der Fall um das verschwundene Kind noch gelöst werden kann. Es wäre das bittere Ende einer nicht enden wollenden Suche.

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