Daheim hortet er Kinderpornos: Mann träumt davon, Maddie McCann zu entführen

Southampton - Barry Shaw (38) muss sich bereits zum wiederholten Mal wegen Kinderpornografie verantworten. Der große Traum des 38-Jährigen war es, Madeleine McCann zu entführen.

An der portugiesischen Algarve-Küste verschwand Madeleine McCann 2007.
An der portugiesischen Algarve-Küste verschwand Madeleine McCann 2007.  © DPA

Schon vor einigen Jahren träumte der Brite davon "Maddie" zu kidnappen.

Doch kann man die Verantwortlichkeit für den berühmtesten Vermisstenfall eines Kindes, der sich im Mai 2007 zugetragen hat, tatsächlich dem Mann, der kinderpornografisches Material hortete, zuschreiben?

Eher nicht. Das Verschwinden von Maddie McCann aus dem Apartment der Familie im portugiesischen Algarve-Paradies Praia da Luz muss eine andere Ursache haben.

Shaw wird stattdessen der Besitz zahlreicher unanstößiger Fotos, die Kindesmissbrauch verherrlichen und von teilweise bestialischer Gewalt zeugen, vorgeworfen.

Wie The Sun berichtet, zog der Mann kürzlich nach Southhampton, wurde dort erneut auffällig. So wurde im Papierkorb seines Laptops ein verräterisches kinderpornografisches Bild gefunden.

Ein Mädchen war darauf nur mit Strümpfen und Unterwäsche bekleidet.

Aufgrund der unzüchtigen Aufnahme wurde Shaw vor dem Crown Court erneut verurteilt, obwohl er sich schuldig bekannte.

Bis heute ist unklar, ob Maddie noch am Leben ist.
Bis heute ist unklar, ob Maddie noch am Leben ist.  © DPA

Vor Gericht erklärte seine Verteidigerin, dass der Mann "tief verwurzelte Probleme" psychischer Natur und sich in seiner Kindheit bereits vollkommen von seiner Familie entfremdet hätte. Der Zugang zu Kinder-Pornografie helfe ihm, mit erhöhtem Stress umzugehen.

Der Richter hatte weniger Mitleid mit dem Angeklagten. "Die beunruhigende Sache ist, dass es scheint, das sie ein sexuelles Interesse an Kindern haben. Das ist beunruhigend für die Gemeinschaft und diejenigen, die Ihnen nahe stehen", wandte er sich direkt an Barry Shaw.

Dieser forderte, nicht hinter Gittern zu müssen, da er sonst seinen Studien-Platz an der Universität verlieren würde.

The Sun fragte deshalb bei der University of Southampton nach und forderte diese auf Stellung zu nehmen.

Es gab jedoch nicht einmal eine Auskunft für die Presse, was der 38-Jährige studiert.


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