Nach schweren Vorwürfen: Eltern von Maddie McCann brechen ihr Schweigen

Praia da Luz (Portugal) - Neue, schwere Vorwürfe gegen die Eltern von Madeleine McCann werden derzeit in Großbritannien von diversen Medien in der Luft zerrissen. Die "SUN" nennt sie "lächerlich", der "Daily Star" "bizarr".

Kate (51) und Gerry McCann (51) hoffen noch immer, dass ihre Tochter Maddie wieder auftaucht.
Kate (51) und Gerry McCann (51) hoffen noch immer, dass ihre Tochter Maddie wieder auftaucht.  © DPA

Der Journalist Jose Antonio Saraiva (71) behauptet in der neuen Ausgabe seiner Wochenzeitung "Sol", dass der britische Geheimdienst in das Verschwinden von Maddie involviert gewesen sei.

Außerdem wirft Saraiva Maddies Mutter Kate McCann (51) vor, dass sie zur Zeit des Verschwindens ihrer Tochter als britische Geheimagentin tätig gewesen sei (TAG24 berichtete). Die McCanns wollten dies nicht einfach so hinnehmen und brachen laut "Daily Star" ihr Schweigen.

Ein Familiensprecher ließ für sie folgendes mitteilen: "Das sind vollkommen absurde und lächerliche Behauptungen, von denen Madeleines Eltern glauben, dass niemand, der bei klarem Verstand ist, diese je glauben würde."

Und weiter: "Es ist unverhohlener Müll und noch mehr Schwachsinn, den sie zu einer sehr schmerzhaften und schwierigen Zeit ertragen müssen."

Vermutlich bezog sich der Sprecher der Familie darauf, dass sich das Verschwinden von Maddie McCann am Freitag zum zwölften Mal jährt. Das seinerzeit dreijährige Mädchen war am 3. Mai 2007 in Praia da Luz aus einer Ferienwohnung verschwunden.

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