Eltern von Maddie McCann wütend! Jetzt greifen sie ihre Kritiker hart an

Praia da Luz/Rothley - Nachdem sich ein Top-Ermittler mit niederschmetternden Aussagen zum Fall Maddie McCann äußerte (TAG24 berichtete), schlagen Gerry und Kate McCann jetzt wütend zurück.

Kate und Gerry McCann im Juli 2014 (Archivbild).
Kate und Gerry McCann im Juli 2014 (Archivbild).  © DPA

Die Eltern, der seit Mai 2007 vermissten Madeleine, ertragen die Äußerungen von Ex-Cop Colin Sutton nicht, berichtet die "SUN". Dieser behauptet unter anderem, dass die weitere Genehmigung von Geldern (TAG24 berichtete) für den Fall Maddie Verschwendung wären. Außerdem denkt er, dass das Kind sehr wahrscheinlich nie gefunden werden wird - da Maddie seiner Meinung nach vermutlich tot ist.

Zu viel für die McCanns, die sich auch gegen andere Kritiker zur Wehr setzen, welche das neu genehmigte Geld für Verschwendung halten. Laut eines Vertrauten der Familie sieht die Lage derzeit folgendermaßen aus:

"Die Polizei hat zusätzliche Mittel beantragt, und es wurde ihnen gewährt. Kate und Gerry haben nicht darum gebeten, aber sie sind sehr dankbar, dass die Suche nach Madeleine weitergehen wird."

Die McCanns geben die Hoffnung also auf keinen Fall auf, und da kommen ihnen Ex-Ermittler mit fiesen Anschuldigungen alles andere als recht.

Kate und Gerry McCann brauchen keine Tipps von sogenannten Experten

Diese offiziellen Fahnundungsfotos gingen um die Welt.
Diese offiziellen Fahnundungsfotos gingen um die Welt.  © DPA

Zu Colin Sutton fanden sie demnach noch drastischere Worte: "Es ist nicht sehr hilfreich und sehr schmerzvoll, wenn Ermittler im Ruhestand oder sogenannte Experten sagen, dass die Suche abgebrochen werden soll, weil sie nutzlos sei."

Laut "Sun" sagte der Freund der Familie außerdem: "Sie haben genug zu tun und brauchen keine Menschen, die keine Ahnung davon haben... und hoffen, dass die Kritik aufhört. Denn die Kritik untergräbt die Arbeit einer der besten Polizeien der Welt."

Auch an jene Eltern, die ebenfalls ein Kind vermissen und sich ungerecht behandelt fühlen, weil deren Suche längst eingestellt wurde, wenden sich die McCanns über ihren Vertrauten, der verlauten lässt:

"Kate und Gerry haben nicht das Gefühl, dass dem Fall ihrer Tochter mehr Priorität eingeräumt werden sollte als jedem anderen vermissten Kind, aber es gibt eine aktive polizeiliche Untersuchung, und die Beamten haben das Gefühl, noch immer eine wichtige Aufgabe zu erfüllen".

Auf ihrer Facebookseite "Official Find Madeleine Campaign" sind die Eltern von Maddie noch immer sehr aktiv. Sie wollen auch dann nicht aufgeben, wenn die Polizei die Suche einstellt.

Hoffnung dürfte ihnen ein Fall aus China machen: Nach 24 Jahren tauchte dort eine ebenfalls mit drei Jahren vermisste Tochter wieder auf (TAG24 berichtete)!

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