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Wer bei ihm einen Job annimmt, bekommt 500 Euro geschenkt

Dresden - Großalarm im Dresdner Gastrogewerbe, Personal wird händeringend gesucht! Das Restaurant-Imperium Rank [&] Büttig (250 Mitarbeiter, u. a. Brauhaus am Waldschlößchen, Edelweiß und Ontario am Neumarkt) wirbt in seinen Anzeigen sogar mit 500 Euro Antrittsprämie, Lohn über Tarif und satten Mitarbeiterrabatten.
„500 Euro, wer zu Rank & Büttig kommt!“ Sprecher Uwe König (51) zeigt die Antrittsprämie. Mindestens 30 neue Mitarbeiter werden gesucht.
„500 Euro, wer zu Rank & Büttig kommt!“ Sprecher Uwe König (51) zeigt die Antrittsprämie. Mindestens 30 neue Mitarbeiter werden gesucht.

Von Stefan Ulmen

Dresden - Großalarm im Dresdner Gastrogewerbe, Personal wird händeringend gesucht! Das Restaurant-Imperium Rank [&] Büttig (250 Mitarbeiter, u. a. Brauhaus am Waldschlößchen, Edelweiß und Ontario am Neumarkt) wirbt in seinen Anzeigen sogar mit 500 Euro Antrittsprämie, Lohn über Tarif und satten Mitarbeiterrabatten.

Sprecher Uwe König (51): „Die Not ist sehr groß, die Mitarbeiter schieben schon Überstunden ohne Ende. Trotzdem muss beispielsweise die 1. Etage unseres Alpenrestaurants mit Blick auf die Frauenkirche derzeit unter der Woche geschlossen bleiben - es fehlt einfach an Kräften. Wir suchen rund 30 Leute.“

Warum ist die Not so groß? Marco Bensen (47), Vorsitzender des Hotel- und Gaststättenverbandes Dehoga: „Für unsere Branche werden die Nachteile viel mehr wahrgenommen als die Vorteile, zum Beispiel unregelmäßige Arbeitszeiten. Doch dafür ist man viel flexibler, hat einen Job fürs Leben - auf dem Level, wo man möchte.“

Thomas Rieß (54) sieht beim Thema Personalnot auch die eigene Branche in der Kritik.
Thomas Rieß (54) sieht beim Thema Personalnot auch die eigene Branche in der Kritik.

Drastischer formuliert es Branchenkenner Thomas Rieß (54, kippte die Kurtaxe in Dresden) vom Hotel „Gutshof Hauber“:

„Die Situation ist eine einzige Katastrophe. Ich kenne keinen Restaurantbesitzer, der nicht seit Monaten Leute sucht, viele verkürzen ihre Öffnungszeiten.“

Seine bittere Erkenntnis: „Wir haben unser Personal verheizt, sie haben die Lust am Beruf verloren!“

Die will Rank [&] Büttig jetzt bei ihren neuen Angestellten wieder wecken. Sprecher König: „Am ersten Tag gibt es 250 Euro Antrittsprämie, nach vier Monaten die zweite Tranche. Wir zahlen über Tarif, Zuschläge an Sonn- und Feiertagen, dazu Überstunden. Von Montag bis Freitag gibt es für unsere Mitarbeiter plus einer Begleitung 50 % Rabatt auf alle unsere Restaurantpreise.“

Katrin Werner (37) ist Restaurantfachfrau im „Edelweiß Alpenrestaurant“ an der Frauenkirche. Solche und andere Jobs sind im Angebot.
Katrin Werner (37) ist Restaurantfachfrau im „Edelweiß Alpenrestaurant“ an der Frauenkirche. Solche und andere Jobs sind im Angebot.

Bittere Zeche

Kommentar von Stefan Ulmen

Hilfe, Personal verzweifelt gesucht! Das Drama, was sich derzeit im Gastrogewerbe abspielt, ist ein Spiegelbild der allgemeinen Wirtschaft. Die geburtenschwachen Jahrgänge reichen einfach nicht aus, den Mitarbeiterbedarf zu decken.

Doch Restaurantchefs und Kneiper müssen sich die Frage gefallen lassen, wie sehr sie selbst Schuld an diesem Elend haben - wegen allzu gedankenlosen Verhaltens in der Vergangenheit. Wenn ein Hotelchef von „Personal verheizen“ spricht, das die Lust auf einen Job in dieser Branche vergällt, macht das doch sehr nachdenklich.

Haben wir nicht selbst oft genug lieblos angerichtete Menüs oder hektische Kellner erlebt? Überstunden-Stress tötet jede Kreativität und Höflichkeit. Und die Haltung „Ausbeuten, feuern, der nächste kommt bestimmt“ - das ist kalter Kaffee und sowas von Gestern. Die Zahl der abgeschlossenen Ausbildungsverhältnisse in Teilen der Gastronomie sank in den vergangenen Jahren zum Teil zweistellig.

Die Branche steht in knallhartem Wettbewerb mit anderen Gewerben, bei denen die Rahmenbedingungen weitaus weniger stressig sind. Wer neue Leute in seiner Küche, am Tresen und im Service haben will, muss das berücksichtigen. Insofern ist eine Neuorientierung nicht nur sinnvoll, sondern zwingend erforderlich. Sonst bezahlt das Gastro-Gewerbe bald eine ganz bittere Zeche.

Fotos: Steffen Füssel

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