Premier League: Red Bull scharf auf englisches Team?

Frankreichs EM-Held Dimitri Payet ist der Staqr bei den "Hammers".
Frankreichs EM-Held Dimitri Payet ist der Staqr bei den "Hammers".  © DPA

London/Salzburg – Schlägt der österreichische Getränkeriese jetzt in der Premier League zu und kauft sich dort bei einem Team ein?

Wie "The Sun" berichtet, hat Red Bull Interesse an West Ham United. Damit würde der Konzern nach Salzburg, Leipzig, Sao Paolo und New York seine Sammlung an internationalen Fußballteams ausbauen.

Wie die "Sun" weiter schreibt, wäre West Ham besonders interessant, weil der Verein bereits in der obersten englischen Liga spielt, über einen renommierten Namen, Tradition und eine guten Ruf verfügt. Außerdem trägt der Club seine Heimspiele im Londoner Olympiastadion aus.

Wobei eine komplette Übernahme des Clubs äußerst unwahrscheinlich ist. Zum einen haben die größten Investoren bei West Ham, David Sullivan und David Gold, erklärt, dass sie ihre Anteile nicht verkaufen würden. Allerdings : "Wir könnten eine Beteiligung verkaufen, um unsere Schulden zu begleichen", sagte Sullivan.

Red Bull selbst dementierte die Meldung der "Sun": "Es gibt keinerlei Überlegungen, West Ham United zu kaufen", so Fußballchef Oliver Mintzlaff. Was aber zumindest eine Beteiligung an West Ham offen lässt.

Einer Komplettübernahme stünden wohl auch die UEFA-Regeln entgegen. Denn es muss ausgeschlossen sein, dass Clubs des selben Besitzers im Europapokal aufeinander treffen.

Derzeit wird deshalb bereits mit Hochdruck daran gearbeitet, die Statuten in Salzburg und Leipzig so anzupassen, dass beide im Europapokal starten könnten, falls sie sich qualifizieren.

Red-Bull-Fußballchef Oliver Mintzlaff dementierte, die Meldung der "Sun".
Red-Bull-Fußballchef Oliver Mintzlaff dementierte, die Meldung der "Sun".

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