"Auf die Presse": Journalisten fordern Freiheit für inhaftierte Kollegen

Seit Februar macht die Initiative zu verschiedenen Protestaktion auf die Inhaftierung Yücel aufmerksam. Dieser sitzt seit Ende Februar wegen angeblicher Terrorpropaganda und Volksverhetzung in türkischer U-Haft.
Seit Februar macht die Initiative zu verschiedenen Protestaktion auf die Inhaftierung Yücel aufmerksam. Dieser sitzt seit Ende Februar wegen angeblicher Terrorpropaganda und Volksverhetzung in türkischer U-Haft.  © dpa/Gregor Fischer

Berlin - Zum Tag der Pressefreiheit soll am Mittwochnachmittag vor dem Brandenburger Tor an den in der Türkei inhaftierten "Welt"-Korrespondenten Deniz Yücel und andere eingesperrte Journalisten erinnert werden.

Viele türkische und deutsche Sänger und Bands wie Die Sterne, Peter Licht und Sultan Tuns werden auf der Veranstaltung, die unter dem Motto "Auf die Presse" stattfindet, gegen 17.30 Uhr in Berlin erwartet. Zu den Rednern gehören Journalist Michel Friedman und der RTL-Moderator Peter Kloeppel.

Die Initiative #FreeDeniz lädt gemeinsam mit Amnesty International, Reporter ohne Grenzen und dem KulturForum TürkeiDeutschland zu der Aktion ein.

Gegen 12.30 Uhr soll es zu einer Protestaktion vor der türkischen Botschaft kommen, zu der Amnesty International aufgerufen hatte. Gemeinsam mit Reporter ohne Grenzen wollen sie auf die Unterdrückung kritischer Stimmen und Willkür- und Gewaltmaßnahmen gegen Journalisten weltweit und besonders in der Türkei hinweisen.

Nach dem Putschversuch im Juli vergangenen Jahres seien mehr als 120 Journalisten inhaftiert worden.


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