Nach Pokal-Schock gegen den KSC: Geht der Lilien-Aufwärtstrend in der Liga weiter?

Darmstadt - Nach zwei Siegen in der 2. Fußball-Bundesliga in Serie kam der Motor des SV Darmstadt 98 unter der Woche bei der Last-Minute-Niederlage im DFB-Pokal gegen den Karlsruher SC (0:1/TAG24 berichtete) ein wenig ins Stocken. Doch der Coach der Südhessen, Dimitrios Grammozis (41), will diesen Mini-Rückschlag vor dem Auswärtsspiel bei der Spielvereinigung Greuther Fürth (Samstag, 2. November, 13 Uhr) komplett ausblenden.

Darmstadt 98-Coach Dimitrios Grammozis.
Darmstadt 98-Coach Dimitrios Grammozis.

Dementsprechend legte der 41-jährige Fußballlehrer den Fokus gegenüber den Medienvertretern auch komplett auf das Liga-Geschehen, das in den letzten Wochen einen deutlichen Aufschwung erlebte:

"Wir freuen uns, dass es nach dem Pokalspiel direkt in der Liga weitergeht. Den Rückenwind aus den letzten 2 Ligapartien wollen wir mitnehmen und wieder eine gute Leistung abrufen, wir fahren mit Selbstvertrauen nach Fürth", so Grammozis.

Darüber hinaus stellte er nochmals klar, dass trotz aller Kritik an der zuletzt schwächelnden Offensive der Lilien, vor allem die Abwehrarbeit derzeit hervorragend funktioniere.

Und die Zahlen geben ihm recht, kassierten immerhin nur vier Teams in der Liga weniger Tore als die Südhessen.

Mit mächtig Rückenwind und dem Bewusstsein ob der eigenen Stärken, sieht Grammozis gute Chancen auch beim Siebtplatzierten der 2. Liga bestehen zu können. "Wir fahren nicht nach Fürth, um nur hinten drin zu stehen, sondern möchten auch selbst Optionen kreieren", so der Lilien-Coach.

Abschließend hob er zudem die extreme Leistungsdichte der 2. Bundesliga hervor, die seinen Schützlingen Mut machen soll auch in Fürth Zählbares einfahren zu können: "Es ist eine sehr gute Liga. Wenn man Topleistungen bringt, kann man gegen jeden Gegner gewinnen, man kann aber auch gegen jeden verlieren".

Personell kann Grammozis bei der Spielvereinigung praktisch aus den Vollen schöpfen. Lediglich die Langzeitverletzten Felix Platte (Muskelbündelriss) und Braydon Manu (Knochenödem) werden definitiv nicht spielen können.

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