Eintracht ohne Dost ins wichtigste Spiel des Jahres: Wird Rebic zum Heilsbringer?

Frankfurt am Main - Erst zwei Spieltage in der Fußball-Bundesliga sind absolviert, die Gruppenphase der verschiedenen Europapokale haben noch nicht einmal begonnen und auch der DFB-Pokal ist gerade erst gestartet. Und doch steht für Eintracht Frankfurt am Donnerstag (20.30 Uhr/RTLNitro) gegen Racing Straßburg das wohl mit Abstand wichtigste Spiel der Saison an.

Eintracht-Trainer Adi Hütter.
Eintracht-Trainer Adi Hütter.  © dpa/Uwe Anspach

Mit 0:1 (0:1) unterlagen die Frankfurter im Hinspiel in Straßburg vor allem aufgrund einer katastrophalen ersten Halbzeit (TAG24 berichtete). In der heimischen Commerzbank-Arena wollen die Adlerträger den Einzug in die Europa-League-Gruppenphase dennoch perfekt machen.

Bevor im Rückspiel das Geschehen auf dem Platz die Antwort über den weiteren Saisonverlauf der Hessen liefern muss, stellten sich Eintracht-Coach Adi Hütter (49) und Mittelfeld-Motor Sebastian Rode (28) den Fragen der Pressevertreter.

Vor allem mahnte der österreichische Fußballlehrer zur Vorsicht gegen den Gegner aus der französischen Ligue 1, dessen schnelles Umschaltspiel Hütter allem voran Sorgen bereitet.

Rode, der am Sonntag gegen RB Leipzig einen Cut am Auge hinnehmen musste, stellte klar, dass er ohne wenn und aber zur Verfügung stehen werde: "Meine kleine Blessur am Auge und mein Oberschenkel machen keine Probleme", sagte der 28-Jährige.

Darüber hinaus machte der Mittelfeld-Kämpfer deutlich, wie wichtig die Partie aus Sicht der Mannschaft, aber auch der gesamten Stadt sei: "Wenn man in der Europa League so überzeugt hat, wie wir, will man in die Gruppenphase. Wir sind alle heiß. Ich habe schon wieder das Kribbeln in mir. Es geht um viel! Wir werden morgen den Kampf annehmen und ich bin absolut optimistisch! Mit unseren Fans im Rücken, wird das eine geile Sache", so Rode.

Wird die "Diva" Ante Rebic zum Heilsbringer für die "Diva vom Main"?

Viele Diskussionen gab es im Vorfeld der Partie um Eintracht-Stürmer Ante Rebic.
Viele Diskussionen gab es im Vorfeld der Partie um Eintracht-Stürmer Ante Rebic.  © dpa/Uwe Anspach

Eine der großen Fragen vor der Partie - wird Ante Rebic für die Eintracht auflaufen und wird er vor allem sein volles Potenzial abrufen?

Zuletzt machte der kroatische Vize-Weltmeister eher mit launischen Auftritten auf dem Rasen sowie einem öffentlichen Wechselwunsch auf sich aufmerksam. Das beschwor klare Worte Hütters herauf, der die mangelnde Einstellung seines (Noch-)Schützlings direkt und öffentlich anprangerte.

Doch ohne Dost, der aufgrund des Transfer-Wirrwarrs nicht nachnominiert werden konnte und lediglich Goncalo Paciencia (25) und Dejan Joveljic (20) als Offensiv-Optionen, wäre ein Stürmer von Rebics Format unabdingbar für die Eintracht. Zuletzt hatten ihn Wadenprobleme am Spielbetrieb abgehalten - hieß es zumindest öffentlich. Doch im Mannschaftstraining war Rebic zuletzt wieder dabei.

"Wir werden heute trainieren. Wenn er fit und geistig in der Lage ist, wird er morgen spielen. Er kann uns in einem guten Zustand unglaublich helfen", ließ Hütter den Einsatz seines möglichen Heilsbringers offen und stellte gleichzeitig klar, dass er sich nicht auf einen einzigen Spieler, sondern auf alle Akteure konzentrieren werde. "Ich vertraue jedem meiner Spieler, wenn Sie auf dem Platz stehen", sagte der 49-jährige Trainer.

Eines steht für die Eintracht jedoch fest: Gegen Straßburg müssen Tore her, ohne dabei im besten Fall ein Gegentor zu kassieren. Wer die Treffer schließlich erzielt, dürfte allen Verantwortlichen im Endeffekt recht gleich sein.

Mehr zum Thema Eintracht Frankfurt:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0