Erotische und brutale Monsterhatz: "Prey" zeigt Insel-Horror der anderen Art

Los Angeles - Horror statt Paradies! Für seinen neuen Film "Prey" mischt der französische Regisseur Franck Khalfoun Insel-Horror mit erotischen Attitüden. Kann der von "Blumhouse" produzierte Mix aufgehen oder geht das Monster baden?

Was hat es mit der mysteriösen jungen Frau auf sich?
Was hat es mit der mysteriösen jungen Frau auf sich?  © Montage: YouTube Screenshot Rapid Trailer

Beim Lesen der Rahmenhandlung fühlt man sich unweigerlich an das mysteriöse Rauchmonster aus der ausufernden Serie "Lost" erinnert.

Was 2004 sehr ambitioniert und spannend anfing, endete 2010 für viele Fans in einem unverständlichen Wirrwarr.

Dass Regisseur Franck Khalfoun diesen Fehler in seinem neuen Horrorfilm "Prey" (zu deutsch "Beute") vermeiden will, ist klar, aber nicht selbstverständlich.

Der französische Filmemacher hat schon so ziemlich alle Höhen und Tiefen des künstlerischen Schaffens erlebt. So drehte er 2007 mit "P2 – Schreie im Parkhaus" einen stimmungsvollen, aber recht handlungsarmen Thriller.

Auch sein Psychothriller "Maniac" von 2012 wurde von einigen Kritikern als intensives Remake mit Elijah Wood gefeiert, von anderen hingegen als einfallsloser Abklatsch mit übermäßig viel Gore verschrien.

Nicht zuletzt erwies sich sein Horror-Film "Amityville: The Awakening" sowohl an den Kinokassen als auch bei den Fans des Original-Films als Flop.

Ob Khalfoun nun mit "Prey" bessere Karten hat? Die Produktion klingt zumindest schon einmal vielversprechend, denn hierfür zeichnet Jason Blum von "Blumhouse" verantwortlich, der die modernen Horror-Hits "The Purge", "Paranormal Activity" und "Get Out" auf die Leinwand gebracht hat.

Inhaltlich dreht sich "Prey" um den jungen Toby, der als Strafe einige Tage lang auf einer abgelegenen Insel verbringen muss. Doch irgendetwas stimmt mit dem Eiland nicht: Nachts hört Toby merkwürdige Geräusche und tagsüber lernt er eine mysteriöse junge Frau kennen. Laut Hauptdarsteller Logan Miller soll der Film Elemente aus "Saw", "Fatale Begierde" und "Die blaue Lagune" enthalten.

Ob sich im Dickicht wirklich eine grausame Kreatur herumtreibt, werden Fans in den USA ab dem 27. September 2019 erfahren. Über eine Veröffentlichung in Deutschland ist bislang noch nichts bekannt.

Titelfoto: Montage: YouTube Screenshot Rapid Trailer

Mehr zum Thema Kino & Film News:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0