Frau fällt auf falschen Lover rein und setzt 2000 Euro in den Sand

Priestewitz - Lie­be macht blind. Eine 46-Jäh­ri­ge aus Pries­te­witz/OT Kmeh­len fiel auf ei­nen ver­meint­li­chen Lieb­ha­ber aus den USA her­ein und wur­de um 2 000 Euro be­tro­gen. Die Ma­sche des so­ge­nann­ten "Ro­mance-Scammings" ist nicht ganz neu.

Ein vermeintlicher Lover aus den USA prellte eine 46-Jährige um 2000 Euro.
Ein vermeintlicher Lover aus den USA prellte eine 46-Jährige um 2000 Euro.  © DPA / Monika Skolimowska

Über eine Da­ting-Platt­form hat­te der Mann im De­zem­ber ver­gan­ge­nen Jah­res Kon­takt zu der Frau auf­ge­nom­men.

Er gab sich als Arzt aus den USA aus, der ge­ra­de im Aus­land im Ein­satz ist. Mit der Zeit er­schlich er sich das Ver­trau­en der Frau.

Schlie­ß­lich bat er sei­ne "An­ge­him­mel­te", ihm 2 000 Euro zu lei­hen, da er beim Zoll Pa­ke­te aus­lö­sen müs­se.

Die Pries­te­wit­ze­rin tat dies arg­los.

Erst als er wei­te­re 18.000 Euro ver­lang­te, um an­geb­lich ei­nen Be­trag von rund 1, 5 Mil­lio­nen Euro aus­zu­lö­sen, wur­de die Ver­lieb­te miss­trau­isch.

Sie alar­mier­te die Po­li­zei. "Die­se Ma­sche kommt hin und wie­der vor", be­stä­tigt Po­li­zei­spre­cher Lu­kas Reu­mund (42).

Im ver­gan­ge­nen Jahr wur­de eine Frau in Sach­sen um meh­re­re Tau­send Euro von ei­nem ver­meint­li­chen Ami be­tro­gen.

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