Prinz Daniel holt für Stiftung persönlich ein Bäumchen

Dresden - Nix mit "Ä Tännchen please!". Bei Prinz Daniel von Sachsen (43) gibt's eine Fichte! Der Wettiner Forstwirt rückte am Dienstag höchstpersönlich in seinem Moritzburger Wald an, um für die Stiftung Hoflößnitz einen Weihnachtsbaum zu fällen.

Ein Laster mit Kranarm verlädt vorsichtig hinter Prinz Daniel von Sachsen (43, l.) und Hoflößnitz-Chef Jörg Hahn (57) die Weihnachts-Fichte.
Ein Laster mit Kranarm verlädt vorsichtig hinter Prinz Daniel von Sachsen (43, l.) und Hoflößnitz-Chef Jörg Hahn (57) die Weihnachts-Fichte.  © petra hor

Nix mit "Ä Tännchen please!". Bei Prinz Daniel von Sachsen (43) gibt's eine Fichte! Der Wettiner Forstwirt rückte am Dienstag höchstpersönlich in seinem Moritzburger Wald an, um für die Stiftung Hoflößnitz einen Weihnachtsbaum zu fällen.

Die ausgesuchte, etwa 22 Meter hohe und 55 Jahre alte Fichte brachte er (aus Arbeitsschutzgründen) zwar nicht selbst zu Fall.

Aber: Ein Geschwader von drei Multicars, einem Lkw mit Ladearm, einem Lkw mit Kran, einem Traktor mit Rückanhänger und 14 starken Männer drängelte sich in den Waldweg. "Die Fällung, Transport und Aufstellung sponsert uns die Rabebeuler Firma Neru. Die Fichte schenkt uns der Prinz", sagt Stiftungs-Chef Jörg Hahn (57) erleichtert. 2.000 Euro hätte er sonst für den Weihnachtsbaum zahlen müssen.

Schwierig genug, einen schönen zu finden: "Der heiße Sommer hat dem Wald sehr geschadet. Nicht nur die Nadeln sind braun, auch das Holz ist nicht gewachsen", so Prinz Daniel.

Für 2019 befürchtet er noch größere Verluste durch den sogenannten Prachtkäfer.

Für den Transport zur Hoflößnitz befestigt Jörg Hahn (57) am Fichtenzipfel eine rote Fahne.
Für den Transport zur Hoflößnitz befestigt Jörg Hahn (57) am Fichtenzipfel eine rote Fahne.  © Petra Hornig

Titelfoto: petra hor

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