Prinz Harry begibt sich in Therapie: Der Grund ist nicht der Megxit!

London - Überraschende Enthüllung des Herzogs von Sussex! Wie mehrere britische Medien berichten, hat sich Prinz Harry in eine therapeutische Maßnahme begeben. Aufgrund des Todes seiner Mutter leidet der 35-Jährige an einer posttraumatischen Belastungsstörung.

Prinz Harry sprach erstmals in der Öffentlichkeit über die Therapie, in der er sich schon seit drei Jahren befindet.
Prinz Harry sprach erstmals in der Öffentlichkeit über die Therapie, in der er sich schon seit drei Jahren befindet.  © Yui Mok/PA Wire/dpa

Als Lady Diana am 31. August 1997 bei einem Autounfall in Paris starb, hielt die Welt den Atem an. Die Kronprinzessin des Vereinigten Königreiches galt in der britischen Bevölkerung als beliebt und engagiert.

Weltweit genoss "Lady Di" den Status einer Medienikone. Vielleicht war es aber auch gerade dieser Bekanntheitsgrad, der der Ehefrau des britischen Thronfolgers Charles zum Verhängnis wurde.

Aufgrund der Anwesenheit vieler Paparazzi ließ sich die Prinzessin an besagtem Augusttag vom Hotel zurück in ihre Wohnung in der Rue Arsène Houssaye bringen. 25 Minuten nach Mitternacht verunglückte der Wagen in der Unterführung nahe der Alma-Brücke in Paris, als er gegen einen Tunnelpfeiler stieß.

Diana starb wenige Stunden später an ihren schweren inneren Verletzungen im Krankenhaus. Polizeiliche Ermittlungen förderten zu Tage, dass der Fahrer des Mercedes unter Einfluss eines Antidepressivums und mit 1,8 Promille Alkohol bei überhöhter Geschwindigkeit unterwegs war.

Megxit: Prinz Harry möchte Meghan und Archie vor dem Schicksal seiner Mutter Diana beschützen

Lady Diana, Prinzessin von Wales, bei einem Besuch der Badshahi-Moschee in Lahore (Pakistan) im Jahr 1991.
Lady Diana, Prinzessin von Wales, bei einem Besuch der Badshahi-Moschee in Lahore (Pakistan) im Jahr 1991.  © Martin Keene/PA Wire/dpa

Wie Page Six berichtet, ging Prinz Harry, der damals erst 12 Jahre alt war, nun bei einer Veranstaltung in Miami (USA) erstmals näher auf sein Trauma ein. Dabei sagte der Duke of Sussex, dass er nach dem Unfalltod seiner Mutter in ein tiefes Loch fiel und das Erfahrene nicht habe aufarbeiten können.

So verging ein Jahr nach dem anderen - bis Harry schließlich im Jahr 2017 von der Tragödie eingeholt wurde. Seitdem befinde er sich in regelmäßiger therapeutischer Behandlung. Einige Medien wie etwa der Daily Mirror sprechen sogar von bereits sieben Jahren Therapie.

Sein Abschied von der Armee sowie die Ehe mit Schauspielerin Meghan Markle, die in den britischen Medien nie unter einem guten Stern gestanden habe, hätten ihr Übriges zur Entfaltung der posttraumatischen Belastungsstörung getan.

Meghan und Harry gaben am 8. Januar ihren Rückzug aus der königlichen Familie bekannt (TAG24 berichtete). Seitdem kursiert der Begriff "Megxit" in der Öffentlichkeit. Harrys öffentliche Enthüllung kommt nur teilweise überraschend, denn schon Ende Januar wurde klar, dass es dem Prinzen sehr schlecht geht.

Auch vor dem Hintergrund der hohen medialen Aufmerksamkeit für seine Mutter Diana betonte Harry bereits in der Vergangenheit, dass er dieses Schicksal seiner Frau Meghan und seinem Sohn Archie ersparen wolle.

1985: Mit Hollywoodstar John Travolta legt Prinzessin Diana im Weißen Haus in Washington (USA) eine flotte Sohle aufs Parkett.
1985: Mit Hollywoodstar John Travolta legt Prinzessin Diana im Weißen Haus in Washington (USA) eine flotte Sohle aufs Parkett.  © -/Courtesy Ronald Reagan Library/epa/dpa

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