Darum bereuen William und Harry das letzte Gespräch mit Diana (†36)

Harry, William und Diana: Sie beiden Söhne bereuen das letzte Telefongespräch mit ihrer Mama.
Harry, William und Diana: Sie beiden Söhne bereuen das letzte Telefongespräch mit ihrer Mama.  © DPA

London - Am Morgen des 31. Augusts 1997 sollte sich das Leben der Prinzen William (35) und Harry (32) dramatisch ändern: Als sie aufwachten, musste ihnen Vater Charles (68) beibringen, dass ihre geliebte Mama, Prinzessin Diana (†36), tot ist.

Fast 20 Jahre lang haben sich die beiden Söhne in Schweigen gehüllt, doch anlässlich des 20. Todestages am 31. August reden die beiden nun in einer Dokumentation. Prinz William (35) hat es demnach als "heilsamen Prozess" empfunden, über seine verstorbene Mutter zu sprechen. Das sagte der Zweite in der britischen Thronfolge laut einem Bericht der Nachrichtenagentur PA.

Gut einen Monat vor dem 20. Todestag von Lady Di strahlt der britische Fernsehsender itv am Montag eine 90-minütige Dokumentation über die "Königin der Herzen" aus. Darin kommen ihre beiden Söhne Prinz William und Prinz Harry (32) ausführlich zu Wort.

William (ganz links) und der kleine Harry (2. v.r.) mussten damals durch London hinter dem Sarg ihrer Mama herlaufen, bis in die Kirche.
William (ganz links) und der kleine Harry (2. v.r.) mussten damals durch London hinter dem Sarg ihrer Mama herlaufen, bis in die Kirche.  © DPA

"Es ist das erste Mal, dass wir beide über sie als Mutter gesprochen haben", sagte Prinz Harry itv zufolge. Prinzessin Diana sei die beste Mutter der Welt gewesen. "Sie hat uns mit Liebe überschüttet."

Diana war am 31. August 1997 bei einem Autounfall in Paris im Alter von 36 Jahren ums Leben gekommen. Das Unglück erschütterte das ganze Land und war weltweit in den Schlagzeilen. Ihre Söhne Prinz William und Prinz Harry waren damals 15 und 12 Jahre alt.

In der Dokumentation sprechen die beiden auch darüber, dass sie das letzte Telefonat mit ihrer geliebten Mama immer noch bereuen. Denn beide waren extrem kurz angebunden, weil sie mit Peter und Zara Philips spielten.

Sie gingen davon aus, dass sie am nächsten Tag ihre Mama nach über einem Monat wiedersehen würde. Doch dazu sollte es nicht mehr kommen.

Harry und William zu Lebzeiten ihrer geliebten Mama.
Harry und William zu Lebzeiten ihrer geliebten Mama.  © DPA

"Harry und ich wollten unbedingt schnell 'Tschüss', 'bis bald' sagen. Wenn ich gewusst hätte, was passieren wird, wäre ich nicht so gleichgültig gewesen. Dieser Anruf liegt mir schwer im Gedächtnis", gibt William zu.

Auf die Frage in der Dokumentation, ob er sich noch daran erinnert, was seine Mama den beiden als letztes gesagt hat, antworte er nur: "Ja, das tue ich."

Auch Harry kann die Augenblicke nicht vergessen und erinnert sich, wie William ihn ans Telefon rief: "Harry, Harry! Mama ist am Telefon. Sie ruft aus Paris an". Harry antwortete: "Warte, ich bin dran, ich will mit ihr sprechen."

Er erinnert sich nur in Bruchstücken an das, was sie gesprochen haben. Aber er sagt, dass er für den Rest seines Lebens bereuen wird, wie kurz das Telefonat war.

"Wenn ich gewusst hätte, dass es das letzte Mal sein würde, dass ich mit meiner Mama spreche, die Dinge die ich ihr sage... Zurückblickend ist das unheimlich hart. Ich muss den Rest meines Lebens damit klarkommen", sagt Harry.

In der Dokumentation wird auch berichtet, dass William mit seinen beiden Kindern George und Charlotte immer wieder über Diana spricht. "Sie hätte die beiden über alles geliebt."

Die beiden Prinzen haben klargemacht, dass sie nur anlässlich des 20. Todestages ihr Schweigen gebrochen haben und danach nie wieder öffentlich über das Thema sprechen werden.


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