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Problem! Mindestlohn kann Fluch und Segen zugleich sein

Seit 2015 gibt es den gesetzlichen Mindestlohn in Deutschland. 2017 soll er von 8,50 Euro auf 8,84 Euro erhöht werden. So freuen sich Arbeitnehmer, doch für Arbeitgeber

Deutschland - 2015 ist der Mindestlohn in Deutschland beschlossen worden. 2017 wird er schon wieder erhöht, sodass Arbeitnehmer in Zukunft 8,84 Euro statt 8,50 Euro für jede Arbeitsstunde erhalten.

Bald gibt es mehr Geld für die Arbeit.
Bald gibt es mehr Geld für die Arbeit.

Dies soll in den kommenden Jahren so weitergehen, weil die Mindestlohnkommission die Höhe alle zwei Jahre neu festlegen wird. Das bringt Freud und Leid mit sich. Denn während die Arbeitnehmer sich über höhere Löhne freuen können, bringen diese für die Arbeitgeber Probleme mit sich.

Vor der Einführung im Jahr 2015 waren knapp vier Millionen deutsche Beschäftigte in bestimmten Branchen von Niedriglöhnen betroffen. Dazu zählten das Bauhauptgewerbe, die Pflegebranche, Friseurbetriebe und Wäschereidienstleister. Darüber hinaus wurden vom Gesetzgeber Ausnahmen von den Mindestlohnregelungen festgelegt, über die das kostenlose eBook von Lexware informiert.

Für die Beschäftigten im Niedriglohnbereich sollte durch die Erhöhung der Lohnuntergrenze sichergestellt werden, dass sie trotz einer Vollzeitbeschäftigung nicht mehr länger von einer Verarmung betroffen sind und die Sicherung ihres Existenzminimums auch ohne die Unterstützung durch Hartz IV möglich ist. Darüber hinaus versucht der Gesetzgeber durch den Mindestlohn die Produktivität und Motivation der Arbeitnehmer zu erhöhen. 

Für den Arbeitnehmer gut, für den Arbeitgeber oft problematisch: der Mindestlohn.
Für den Arbeitnehmer gut, für den Arbeitgeber oft problematisch: der Mindestlohn.

Ob diese Rechnung aufgeht, kann in den betroffenen Branchen, in denen der Mindestlohn seit fast zwei Jahren Realität ist, noch nicht zu hundert Prozent beurteilt werden. Zwar hat er nicht zum gefürchteten Jobabbau geführt und lediglich 60.000 Stellen verhindert, allerdings mussten viele Unternehmen aufgrund der gestiegenen Lohnkosten ihre Preise für Produkte und Dienstleistungen erhöhen. Darüber hinaus haben einige Arbeitgeber auf den Mindestlohn mit der Verkürzung der Arbeitszeit der Mitarbeiter reagiert. Üblich ist außerdem, eine geringere Zeit für die Erledigung bestimmter Tätigkeiten einzuplanen.

Fakt ist außerdem, dass die Einführung des Mindestlohns keine großen Siege im Kampf gegen die Kinderarmut in Deutschland vollbracht hat. Die Anzahl an Kindern, die in Haushalten leben, in denen mindestens ein Erwerbstätiger neben seinem Gehalt Hartz-IV-Leistungen bezieht, ist weiterhin gleich geblieben.

Eine Tatsache ist außerdem, dass die Regelungen des Mindestlohngesetzes für Unternehmen nicht nur höhere Lohnkosten, sondern auch einen Mehraufwand in der Personalverwaltung bedeuten können. Wird die Lohnuntergrenze erhöht, müssen sie die Kosten für die Mitarbeiter immer wieder neu kalkulieren und abwägen, wie das Personal am effizientesten eingesetzt werden sollte und die Arbeitszeit optimiert werden kann. Einen Überblick über Lohn und Gehalt bietet spezielle Software, die beispielsweise von diesem Hersteller für die Lohnabrechnung anwenderorientiert entwickelt worden ist. Solche Programme sind immer auf dem aktuellen gesetzlichen Stand und eignen sich auch für die Abrechnung von Minijobs, für welche der Mindestlohn ebenfalls gültig ist.

Des Weiteren versuchen Arbeitgeber immer wieder den Mindestlohn zu umgehen. Dies ist in den meisten Fällen bei Praktika der Fall, die nur mit Minilöhnen oder sogar zum Nulltarif vergütet werden. Grundsätzlich haben aber auch Praktikanten laut dem Gesetzgeber einen Anspruch auf die derzeit 8,50 € pro Stunde. Eine Ausnahme sind Pflichtpraktika im Rahmen eines Studiums. Dies nutzen Unternehmen immer wieder aus und deklarieren fälschlicherweise ein Praktikum zu einem Pflichtpraktikum oder verkürzen die Dauer deutlich, sodass die Mindestlohnregelung nicht greifen kann.

Ob die Unternehmen noch weitere Maßnahmen ergreifen werden, wenn der Mindestlohn 2017 noch weiter steigt und in den kommenden Jahren ein noch höheres Niveau erreicht, bleibt abzuwarten. 

Fotos: © Wolfilser / Shutterstock, © John Kehly / Shutterstock

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