Unglück in den Bergen! Wanderer stürzt 200 Meter in den Tod

Top

Er bangt um ihre Sicherheit: Sigmar Gabriels Frau wird bedroht

Top

Mit diesem Foto schockt Verona Pooth ihre Fans

Top

Panik! Familienvater findet hier eine Giftschlange, aber wo?

Neu

Tag24 sucht genau Dich!

48.806
Anzeige
246

Problem! Mindestlohn kann Fluch und Segen zugleich sein

Seit 2015 gibt es den gesetzlichen Mindestlohn in Deutschland. 2017 soll er von 8,50 Euro auf 8,84 Euro erhöht werden. So freuen sich Arbeitnehmer, doch für Arbeitgeber

Deutschland - 2015 ist der Mindestlohn in Deutschland beschlossen worden. 2017 wird er schon wieder erhöht, sodass Arbeitnehmer in Zukunft 8,84 Euro statt 8,50 Euro für jede Arbeitsstunde erhalten.

Bald gibt es mehr Geld für die Arbeit.
Bald gibt es mehr Geld für die Arbeit.

Dies soll in den kommenden Jahren so weitergehen, weil die Mindestlohnkommission die Höhe alle zwei Jahre neu festlegen wird. Das bringt Freud und Leid mit sich. Denn während die Arbeitnehmer sich über höhere Löhne freuen können, bringen diese für die Arbeitgeber Probleme mit sich.

Vor der Einführung im Jahr 2015 waren knapp vier Millionen deutsche Beschäftigte in bestimmten Branchen von Niedriglöhnen betroffen. Dazu zählten das Bauhauptgewerbe, die Pflegebranche, Friseurbetriebe und Wäschereidienstleister. Darüber hinaus wurden vom Gesetzgeber Ausnahmen von den Mindestlohnregelungen festgelegt, über die das kostenlose eBook von Lexware informiert.

Für die Beschäftigten im Niedriglohnbereich sollte durch die Erhöhung der Lohnuntergrenze sichergestellt werden, dass sie trotz einer Vollzeitbeschäftigung nicht mehr länger von einer Verarmung betroffen sind und die Sicherung ihres Existenzminimums auch ohne die Unterstützung durch Hartz IV möglich ist. Darüber hinaus versucht der Gesetzgeber durch den Mindestlohn die Produktivität und Motivation der Arbeitnehmer zu erhöhen. 

Für den Arbeitnehmer gut, für den Arbeitgeber oft problematisch: der Mindestlohn.
Für den Arbeitnehmer gut, für den Arbeitgeber oft problematisch: der Mindestlohn.

Ob diese Rechnung aufgeht, kann in den betroffenen Branchen, in denen der Mindestlohn seit fast zwei Jahren Realität ist, noch nicht zu hundert Prozent beurteilt werden. Zwar hat er nicht zum gefürchteten Jobabbau geführt und lediglich 60.000 Stellen verhindert, allerdings mussten viele Unternehmen aufgrund der gestiegenen Lohnkosten ihre Preise für Produkte und Dienstleistungen erhöhen. Darüber hinaus haben einige Arbeitgeber auf den Mindestlohn mit der Verkürzung der Arbeitszeit der Mitarbeiter reagiert. Üblich ist außerdem, eine geringere Zeit für die Erledigung bestimmter Tätigkeiten einzuplanen.

Fakt ist außerdem, dass die Einführung des Mindestlohns keine großen Siege im Kampf gegen die Kinderarmut in Deutschland vollbracht hat. Die Anzahl an Kindern, die in Haushalten leben, in denen mindestens ein Erwerbstätiger neben seinem Gehalt Hartz-IV-Leistungen bezieht, ist weiterhin gleich geblieben.

Eine Tatsache ist außerdem, dass die Regelungen des Mindestlohngesetzes für Unternehmen nicht nur höhere Lohnkosten, sondern auch einen Mehraufwand in der Personalverwaltung bedeuten können. Wird die Lohnuntergrenze erhöht, müssen sie die Kosten für die Mitarbeiter immer wieder neu kalkulieren und abwägen, wie das Personal am effizientesten eingesetzt werden sollte und die Arbeitszeit optimiert werden kann. Einen Überblick über Lohn und Gehalt bietet spezielle Software, die beispielsweise von diesem Hersteller für die Lohnabrechnung anwenderorientiert entwickelt worden ist. Solche Programme sind immer auf dem aktuellen gesetzlichen Stand und eignen sich auch für die Abrechnung von Minijobs, für welche der Mindestlohn ebenfalls gültig ist.

Des Weiteren versuchen Arbeitgeber immer wieder den Mindestlohn zu umgehen. Dies ist in den meisten Fällen bei Praktika der Fall, die nur mit Minilöhnen oder sogar zum Nulltarif vergütet werden. Grundsätzlich haben aber auch Praktikanten laut dem Gesetzgeber einen Anspruch auf die derzeit 8,50 € pro Stunde. Eine Ausnahme sind Pflichtpraktika im Rahmen eines Studiums. Dies nutzen Unternehmen immer wieder aus und deklarieren fälschlicherweise ein Praktikum zu einem Pflichtpraktikum oder verkürzen die Dauer deutlich, sodass die Mindestlohnregelung nicht greifen kann.

Ob die Unternehmen noch weitere Maßnahmen ergreifen werden, wenn der Mindestlohn 2017 noch weiter steigt und in den kommenden Jahren ein noch höheres Niveau erreicht, bleibt abzuwarten. 

Fotos: © Wolfilser / Shutterstock, © John Kehly / Shutterstock

Weil Autofahrer sich nicht benehmen können, wird ganze Brücke gesperrt

Neu

Skandal! 4-Jährige in Kita mit Panzertape an den Stuhl gefesselt

Neu

Harte Worte: Kanzler-Kandidat Martin Schulz geht Trump an

Neu

Merkel plaudert Privates aus: Das ist ihre größte Schwäche

Neu

Wenn Du willst, dass Deine Zähne so nicht aussehen...

53.742
Anzeige

Video aufgetaucht: Vermummte blockieren U-Bahn und besprühen kompletten Wagen

Neu

Krankenhaus-Pfusch? Baby stirbt einen Tag nach Entlassung

Neu

Schock in der Basketball-Bundesliga! Tumor bei MBC-Star Kerusch entdeckt

Neu

Letzte Rosinenbomber der Welt im Dschungel aufgespürt

1.879

Rockstar mit junger Freundin bei Sex auf Flugzeugklo erwischt

2.816

Entdecke Deine Freiheit! Diese Gemeinschaft hilft Dir dabei.

5.004
Anzeige

Weil Mann Wasserstoffperoxid tankte: Ganzes Wohnviertel evakuiert

2.098

Zug rammt Lastwagen und entgleist: Mehr als 40 Verletzte

3.833

Viele Verletzte bei Motorrad-Crashs in wenigen Stunden

251

Lkw verliert 24 Tonnen Betonplatten auf der Autobahn

1.457

Krasse Veränderung: So sieht ESC-Kandidatin Jamie-Lee nicht mehr aus

4.589

Hauswand stürzt ein. Plötzlich ist Wohnzimmer ein Freisitz

2.669

Tragischer Unfall auf Mallorca: Deutscher Tourist gestorben!

13.587

Motorrad stößt mit Fußgängerinnen zusammen: Drei Verletzte

6.537

Große Trauer! Walross-Kind Loki gestorben

2.470

Schwerverbrecher entkommt bei Familienbesuch in Hamburg

3.103

Das passiert, wenn Ihr nicht jeden Tag Eure Unterwäsche wechselt

9.011

Weil sie jahrelang Baby-Puder benutzte: Frau muss an Krebs sterben

12.293

Islamistische Terrorverdächtige dürfen abgeschoben werden

1.586

So will die Bundesregierung künftig gegen Impfmuffel vorgehen

2.462

Drogenhandel im Darknet: Razzia bei Ex-Grünen-Politiker

3.206

Großzügige Spende: Hessen schenkt dem "armen" Berlin eine Flagge

111

Mann randaliert in Asyl-Heim und zeigt seinen Penis

3.472

Dramatischer Brand in Hochhaus: Feuerwehr mit Großaufgebot im Einsatz

10.644
Update

Politisches Statement? Damit sorgte Billy Joel beim Konzert für Aufsehen

1.470

Leichtgläubig: Freier geben Prostituierte EC-Karte mit PIN-Nummer

2.850

Darum vertragt Ihr Alkohol mit den Jahren immer schlechter

12.778

Drama in Sachsen: Politiker fällt bei Bürgergespräch um und stirbt

19.728

19-Jähriger schlägt mit Beil auf die eigenen Eltern ein

1.871

FC Barcelona verklagt Neymar auf Schadenersatz

3.177

Nach Frauenmord und Flucht: Haftbefehl gegen mutmaßlichen Mörder erlassen

971

Gift-Eier-Skandal: Fipronil erstmals auch in Sachsen nachgewiesen

4.637

89-jährige schleift mit Minivan Fußgängerin über Parkplatz

2.193

Ex-Kandidatin packt aus: Sarah und Dominik verschwanden auf dem Klo!

10.283

Wegen seiner Hautfarbe: NPD hetzt gegen Bundestags-Abgeordneten

2.910

Mitten in Leipzig: Mann zündet sich auf offener Straße selbst an

34.047

Frauen mit dieser Haarfarbe wird einfach mehr zugetraut

2.436

Shisha-Streit: 15-Jähriger soll Mädchen (11) erstochen haben

3.800

"Du Kackvogel!" Wie sie mit einem Post Tausenden Frauen Mut macht

2.790

Flughafen-Streik! Tausende Passagiere betroffen

2.362

Büffel brechen aus Zirkus aus und verursachen tödlichen Unfall

2.957

Kinderwunsch! Lagert Beth Ditto etwa Sperma im Tiefkühlfach?

809

Vermisster Patient lag tagelang tot auf Klinikgelände

17.332

Nach Todes-Unfall mit Carsharing-Auto: Was ist zwischen den Freunden vorgefallen?

3.602

Absolutes Müllchaos! So schlimm sieht das Highfield von oben aus

9.368

Hauptmann von Köpenick bald Weltkulturerbe?

349

Ohne Führerschein! Rentner kracht auf der Flucht in Streifenwagen

2.200

Herrchen, der Hund mit Schlägen und Würgen quälte, darf ihn behalten

2.982

Dramatischer Unfall: Fußgänger stirbt nach Kollision mit BVG-Bus

10.190
Update