Prof. Patzelt den Tod gewünscht: Hass-Kommentator entschuldigt sich





Am 28. März fackelten Unbekannte das Auto von Politikwissenschaftler Werner 
Patzelt (63) ab.
Am 28. März fackelten Unbekannte das Auto von Politikwissenschaftler Werner Patzelt (63) ab.  © Helis/Robert

Dresden - Unbekannte Chaoten hatten Ende März das Auto von Politikwissenschaftler Werner Patzelt (63) abgefackelt. Unter einem Pseudonym hatte ein Hass-Kommentator in diesem Zusammenhang Patzelt den Tod gewünscht. Jetzt entschuldigte sich der Schreiber.

Unter dem Tarnnamen „Gisela Björn“ stand auf Facebook mit Blick auf den Brandanschlag:

„Schade, dass Du nicht drin warst, ein neuer Politikwissenschaftler für Dresden wäre gut.“ Patzelt, der unter Kritikern als „PEGIDA-Versteher“ gilt, machte diesen Kommentar öffentlich und kündigte zudem an, eine Anzeige zu prüfen.

Jetzt entschuldige sich der junge Mann hinter dem Pseudonym, laut Patzelt ein „junger Dresdner Musiker“, bei dem Politikwissenschaftler: „Man sollte niemandem den Tod wünschen, nicht mal seinem schlimmsten Feind, aber vor allem nicht jemandem, den man gar nicht kennt.“

Für Patzelt ist der Fall nun erledigt. „Es ist ehrenhaft, auf diese Weise von falschem Handeln abzulassen“, so Patzelt auf Facebook.


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