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Professor fordert Sterbehilfe für Sachsens Dörfer

Kontroverse Studie bringt Politik auf die Palme
Harald Simons, Professor für Volkswirtschaftslehre an der HTWK Leipzig, eröffnet traurige Wahrheiten über Sachsens Dörfer.
Harald Simons, Professor für Volkswirtschaftslehre an der HTWK Leipzig, eröffnet traurige Wahrheiten über Sachsens Dörfer.

Leipzig/dresden - Soll Sachsen seine Dörfer ausbluten lassen und aufgeben? Genau das empfiehlt ein Leipziger Professor den Landesplanern. 

Harald Simons: „Aufgrund der demografischen Situation ist es ökonomischer, den Landgemeinden würdevolle Sterbehilfe zu geben.“ 

Fördermittel sollten gezielt in „versteckte Perlen“ wie Döbeln, Borna oder Mittweida fließen. Der Aufschrei der Dorfbürgermeister und Landräte ist natürlich unüberhörbar.

Im Auftrag der Sächsischen Aufbaubank und der sächsischen Wohnungswirtschaft erstellte Simons eine umfangreiche Studie zum „Schwarmverhalten in Sachsen“. Darin zeigt der Volkswirtschaftsprofessor der HTWK Leipzig auf, wie die Sachsen in den nächsten Jahren umziehen werden. Seine Schlussfolgerungen stellen die bisherige Förderpraxis auf den Kopf.

So spaltet sich Sachsen demografisch auf. Besonders Schwarmstädte wie Leipzig und Dresden wachsen rasant, auch Chemnitz und Freiberg können ein wenig gewinnen. Die Landregionen hingegen bluten hoffnungslos aus.

Simons: „Selbst Unternehmen aus den Regionen werden künftig in die Nähe der Schwarmstädte umsiedeln, weil sie dort die Mitarbeiter finden.“ Letztlich wandern selbst der Frisör und der Handwerker ab. „Der Wandel vollzieht sich rasanter als vorhergesehen.“

Legende.
Legende.

In seiner aufsehenerregenden Studie des Empirica-Institutes Berlin findet der Professor für die Dörfer harte Worte: „Diese Gemeinden sterben nicht zukünftig aus, sie tun es heute schon!“ 

Deshalb empfiehlt er eine „palliativ-medizinische Behandlung“ - auf Deutsch: würdevolle Sterbehilfe.

Simons: „Das bedeutet eben nicht die völlige Einstellung öffentlicher Leistungen, sondern eine soweit wie mögliche Reduzierung der Schmerzen bis zum Tod.“ So soll nicht mehr in Steine investiert, sondern die Betriebskosten gezahlt werden. Beispiele:

  • Die Schule, die in absehbarer Zeit schließt, erhält statt neuer Fenster Heizkostenzuschuss.
  • Es wird keine Bushaltestelle mehr gebaut, stattdessen erhalten die Bürger Taxi-Gutscheine.
  • Stromleitungen werden nicht mehr saniert, stattdessen kommen Dieselgeneratoren ins Dorf.
  • Straßen werden nicht mehr geteert, nur noch geschottert.

Und auch Privateigentümer sollten nicht mehr damit rechnen können, dauerhaft an die öffentliche Infrastruktur (Wasser, Strom, Post...) angebunden zu sein. Der Volkswirtschaftsprofessor: „Dieser Rechtsanspruch sollte aufgehoben werden. Ziel der Landespolitik sollte sein, die Härten des Aussterbens zu mindern - ohne falsche Hoffnungen zu wecken.“

Ein Versuch der Sterbehilfe aus dem Muldental: In dieses „multiple Haus“ kommt montags der Frisör, am Dienstag der Arzt, am Mittwoch der Physiotherapeut und freitags die Sparkasse.
Ein Versuch der Sterbehilfe aus dem Muldental: In dieses „multiple Haus“ kommt montags der Frisör, am Dienstag der Arzt, am Mittwoch der Physiotherapeut und freitags die Sparkasse.

Solch ehrliche Aussagen bescherten Simons‘ Briefkasten natürlich einen Shitstorm betroffener Bürgermeister und Landräte. 

Zwar stimmte man ihm in der Analyse zu, doch der Tonfall sei „böse“, „herabwürdigend“ und „menschenverachtend.“

Auch Ministerpräsident Stanislaw Tillich kritisierte dieser Tage die Schlussfolgerungen der Studie und verwies auf Millionen von Fördermitteln, die in die Dörfer geflossen sind: „Das ist keine Sterbehilfe. Was die Menschen auf den Weg gebracht haben, ist auch ein Signal, dass sie den weiteren Aufholprozess meistern wollen.“

Das mag Balsam auf die geschundenen Dorfseelen sein. Immerhin gibt man ungern zu, dass man über Jahre hinweg viel Energie, Kraft und Geld letztendlich vergebens investiert hat. Doch wenn die Jugend längst abgewandert ist, wird sich kaum einer finden, der die Leichen weiterhin schminkt.

Selbst der Görlitzer Landrat Bernd Lange räumt ein: „Die Politik hat in den vergangenen 25 Jahren versagt, die ländlichen Räume zu stärken.“ 

Statt Sterbehilfe hofft er auf einen anderen Ansatz: „Gäbe es von Görlitz, Zittau oder Weißwasser früh bis Nacht aller halben Stunde eine S-Bahn nach Dresden, bräuchte der Pendler nicht unbedingt umzuziehen.“

Fotos: DPA, PR, Frank Schmidt

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