Projekt "Solidarisches Grundeinkommen": Erste Berliner unterschreiben Verträge

Berlin - Das bundesweit einmalige Modellprojekt zum sogenannten solidarischen Grundeinkommen in Berlin kommt langsam in Gang.

Der von Regierungschef Michael Müller (SPD) angestoßene Modellversuch läuft zunächst fünf Jahre.
Der von Regierungschef Michael Müller (SPD) angestoßene Modellversuch läuft zunächst fünf Jahre.  © dpa/Monika Skolimowska

Am Freitag (10.30 Uhr) unterzeichnen die ersten Arbeitslosen ihre Arbeitsverträge.

Im Rahmen des Vorhabens, das Alternativen zu Hartz IV aufzeigen soll, finanziert Berlin rund 1000 Arbeitslosen sozialversicherungspflichtige Jobs im gemeinnützigen Bereich bei Landesunternehmen, in der Verwaltung oder bei sozialen Trägern.

Die Projektteilnehmer arbeiten zum Beispiel als Mobilitätsbegleiter oder Hausmeister, helfen Obdachlosen oder übernehmen unterstützende Tätigkeiten in Schulen, Kitas und Pflegeeinrichtungen - mit Aussicht auf eine dauerhafte Beschäftigung.

Mehrere Dutzend Arbeitgeber haben in den letzten Wochen Stellen angeboten, darunter die Berliner Verkehrsbetriebe BVG, kommunale Wohnungsbaugesellschaften, der Senat und die Bezirke.

Seit dem 17. Juli 2019 können Arbeitgeber Stellen für das Vorhaben bei der Senatsarbeitsverwaltung anmelden. Der von Regierungschef Michael Müller (SPD) angestoßene Modellversuch läuft zunächst fünf Jahre.

Titelfoto: dpa/Monika Skolimowska

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