TV-Tipp: Pro7 trifft deutsche IS-Krieger und radikalisierte Mütter

Unterföhring - Sie kämpfen (oder kämpften) in einem Krieg, mit dem sie nichts zu tun haben. Dafür gaben sie Beruf und Heimat auf und zogen 3000 Kilometer in die Ferne.

Thilo Mischke (l.) unterhält sich mit Deutschen, die in Syrien kämpfen.
Thilo Mischke (l.) unterhält sich mit Deutschen, die in Syrien kämpfen.  © ProSieben

Am Dienstagabend (20.15 Uhr) zeigt der Privatsender aus Unterföhring "ProSieben Spezial: Deutsche an der ISIS-Front" mit dem Journalisten Thilo Mischke (38).

Er trifft in Syrien unter anderem den IS-Terroristen und ehemaligen Schweißer Martin Lemke (beziehungsweise seit dessen Konvertierung "Nihad"). Er war mit drei Frauen gleichzeitig verheiratet und besaß eine jesidische Sklavin.

Heute hofft er auch weiterhin auf seine Auslieferung nach Deutschland.

Thilo Mischke spricht mit jungen deutschen Müttern, die sich mitsamt ihren Kindern dem IS anschlossen und im Al-Hol-Lager leben.

Das Lager gilt als neue Keimzelle des IS.

Zudem trifft sich Mischke mit Martin K., der freiwillig und ohne Sold in Syrien und im Nordirak gegen IS-Terroristen kämpft.

Reportage von großer Bedeutung

Thilo Mischke zeigt sich dankbar: "Es bedeutet mir sehr viel, dass ProSieben dieser Reportage den Prime-Time-Sendeplatz gibt.

Aufzuzeigen, was es bedeutet, wenn Deutsche sich radikalisieren, wenn sie zu Waffen greifen und an fremden Fronten kämpfen, ist gerade in heutigen Zeiten außerordentlich wichtig. Je mehr junge Zuschauer das sehen, desto besser."

Titelfoto: ProSieben

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