Schlechte Zustände in Notunterkunft: Flüchtlinge protestieren

Aufgrund der aktuellen Lage wohnen derzeit ein Teil der Bewohner auf der Wiese vor dem Gebäude. (Symbolbild)
Aufgrund der aktuellen Lage wohnen derzeit ein Teil der Bewohner auf der Wiese vor dem Gebäude. (Symbolbild)  © dpa (Symbolbild)

Berlin - Am Mittwochabend protestierten rund 60 Flüchtlinge gegen die katastrophalen Zustände in ihrer Notunterkunft im ehemaligen Rathaus Wilmersdorf, wie rbb|24 berichtete.

Hygieneprobleme und Gewalt durch Sicherheitsleute seien üblich in der Einrichtung, wie Augenzeugen berichten. Deshalb sei es zum Protest durch die geflüchteten Bewohner gekommen.

Das Gesundheitsamt hätte bei einer Kontrolle der Unterkunft keine Mängel feststellen können, aber Sozialstadtrat Carsten Engelmann (CDU) räumte ein, dass sich Schimmel in den Duschen sowie Bettwanzen in den Zimmern ausgebreitet haben.

Zehn Zimmer sollen betroffen sein, wie Diana Hennigs von "Moabit hilft" mitteilte. Zudem soll es laut ihrer Erkenntnisse sogar massive Auseinandersetzungen zwischen Bewohnern und Sicherheitsmitarbeitern gegeben haben, so Hennigs im rbb.

Aufgrund dieser Vorwürfe soll es am Donnerstagnachmittag zu einem Gespräch zwischen Bewohnern, dem Leiter, "Moabit hilft" und einem Mitarbeiter des Landesamtes für Flüchtlingsangelegenheiten (LAF) geben.

Titelfoto: dpa (Symbolbild)


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