Protest gegen neues Kita-Gesetz: Eltern fordern bessere Betreuung für ihre Kinder

Düsseldorf - Das neue Kita-Gesetz in NRW sorgt für breiten Widerstand im Land. Die Betreuung und Förderung der Kinder müsse weiter ausgebaut werden, sagen die Eltern.

Aufruf des Aktionsbündnisses "Mehr Große für die Kleinen" gegen das neue Kita-Gesetz.
Aufruf des Aktionsbündnisses "Mehr Große für die Kleinen" gegen das neue Kita-Gesetz.  © mehr-grosse-fuer-die-kleinen.de

Das geplante neue Kita-Gesetz empört viele Eltern in Nordrhein-Westfalen. Eltern, Kirchen, Gewerkschaften und Kita-Vertreter haben sich zu einem breiten Protestbündnis zusammengeschlossen.

Nach dem am 7. Mai ein Gesetzentwurf beschlossen wurde, wirft das Bündnis "Mehr große für die Kleinen" dem Familienminister Joachim Stamm (FDP) falsche Versprechungen vor.

Der Gesetzesentwurf sieht zwar mehr Geld für Personal vor, die Mittel gehen aber vielen Eltern nicht weit genug. Sie werten ihn als "Tropfen auf dem heißen Stein".

Sprecher des Bündnisses forderten deshalb am Mittwoch in Düsseldorf mehr Geld und Personal um eine höhere Qualität für die Bildung der Kinder gewährleisten zu können.

Deshalb ruft das Bündnis nun zur großen Demonstration für die Zukunft der Kinder auf. Am 23. Mai soll im Rheinpark Holzheim in Düsseldorf der Ruf gegen das Gesetz lauter werden. Sprecherin Katharina Schwabedissen geht jetzt schon von mehreren Tausend Teilnehmern aus.

Familienminister Joachim Stamp (FDP) steht in der Kritik.
Familienminister Joachim Stamp (FDP) steht in der Kritik.  © DPA

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