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Diese Demo war ungenießbar!

Dresden - Da staunten Passanten gestern nicht schlecht: An einer gedeckten Tafel mitten auf der Prager Straße von Dresden wurde ihnen Ungenießbares angeboten - eine Protestaktion gegen das Freihandelsabkommen TTIP.

Von Uwe Blümel

Dresden - Da staunten Passanten am Samstag nicht schlecht: An einer gedeckten Tafel mitten auf der Prager Straße von Dresden wurde ihnen Ungenießbares angeboten - eine Protestaktion gegen das Freihandelsabkommen TTIP.

Der Tisch war festlich eingedeckt. Auf der Speisekarte standen unter anderem Genmais-Poularde im Chlor-Sud und Hormon-Sorbet mit Antibiotikahaube.

„Das sind alles Gerichte, die uns TTIP auftischen will“, erklärt Franz Botens (53) vom „Verein Mehr Demokratie Sachsen“ beim gestrigen globalen Aktionstag gegen TTIP.

Botens Befürchtung: „Durch das geheim ausgehandelte Freihandelsabkommen TTIP zwischen der EU und den USA können Gesundheitsstandards abgesenkt werden.“

Über Nacht wären genveränderte Lebensmittel wie das Chlor-Huhn nicht mehr kennzeichnungspflichtig, Rinder dürften mit Hormonen hochgezüchtet werden - wie derzeit schon 90 Prozent in den USA.

„Eine Unterschriftenaktion soll nun Parlamentarier überzeugen, gegen das Abkommen zu stimmen“, sagt Jutta Wieding (27), Vorsitzende vom BUND Dresden.

„Denn mir ist kein Freihandelsabkommen bekannt, das aus Sicht des Verbrauchers positiv ist.“

In Sachsen gingen Parteien, Umweltverbände und Gewerkschaften auch in Leipzig, Chemnitz und Bautzen auf die Straße.

In Dresden verursachte das Anti-TTIP-Menü allerdings eher Brechreiz: Kein Passant wollte vom Gen-Gebäck oder Spiegelei mit Wachstumshormonen kosten.

TTIP? Braucht kein Mensch!

Kommentar von Uwe Blümel

Die USA sind vom Protest gegen ihr Freihandelsabkommen mit der EU regelrecht überfahren worden. Mit so viel demokratischem Widerstand im „alten Europa“ hatte niemand gerechnet.

Kein Wunder, wollen die Amis doch hinterrücks zum Beispiel private Schiedsverfahren einführen. Sie sollen es Großkonzernen erlauben, rigoros Regierungen verklagen zu dürfen, wenn man sich um Profit geprellt fühlt. Umgedreht gilt das freilich nicht.

Wie seriös kann ein Abkommen sein, dessen Inhalte geheim bleiben und vom EU-Parlament nur noch abgenickt werden sollen? Viele Vertragsbedingungen und Klauseln sind derart dreist, dass man längst alle Verhandlungen hätte abbrechen müssen.

Wäre da nicht das immer wieder gern bemühte Zauberversprechen aufgetaucht, TTIP würde ganz nebenbei auch Hunderttausende Arbeitsplätze schaffen. Dabei wissen wir längst: Mit diesem Märchen werden gern umstrittene Projekte geadelt, um sie auch den kritischsten Bürgern schmackhaft zu machen.

Kleiner Fakten-Check: Durch das ähnliche Handelsabkommen NAFTA zwischen Kanada, den USA und Mexiko wurden laut einer Studie bislang sogar 700.000 Arbeitsplätze vernichtet.

Und auch TTIP schützt vor allem die Interessen und Profite von Konzernen und eben nicht uns Verbraucher!

Fotos: Ove Landgraf

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