Airline lässt Passagier nicht an Bord, der Grund ist diskriminierend

Eine Kuwait Airways Maschine auf dem Flughafen Frankfurt am Main.
Eine Kuwait Airways Maschine auf dem Flughafen Frankfurt am Main.  © DPA

Berlin/Frankfurt am Main – Ein in Berlin lebender Israeli will die Fluggesellschaft Kuwait Airways gerichtlich zwingen, ihn in einem ihrer Flugzeuge mitzunehmen.

Am Dienstag (11 Uhr) verhandelt das Landgericht Frankfurt/Main über die Klage des Mannes. Er wollte vom größten deutschen Flughafen in Frankfurt aus mit Kuwait Airlines abfliegen, die arabische Fluglinie verweigerte ihm aber die Mitnahme.

Sie beruft sich dem Gericht zufolge auf die Gesetze in Kuwait, wonach ihr die Mitnahme israelischer Staatsbürger nicht gestattet sei. Hintergrund dafür ist der Nahost-Konflikt.

Der Israeli sieht sich diskriminiert. Ob das Gericht in dem Zivilverfahren noch am Dienstag eine Entscheidung fällt, ist unklar.

Titelfoto: DPA


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