Mord auf dem McFit-Parkplatz: Angeklagter gesteht vor Gericht

Schriftzug über dem Eingang vom Landgericht Hamburg.
Schriftzug über dem Eingang vom Landgericht Hamburg.  © DPA

Hamburg – Mit einem Geständnis des Angeklagten hat am Donnerstag am Landgericht Hamburg der Prozess um den Mord vor einem Fitnessstudio begonnen.

Laut Anklage soll ein 23-jähriger Mann am 13. Juli 2018 auf dem Parkplatz einer Fitnessstudiokette im Hamburger Stadtteil Steilshoop einen 26-Jährigen aus Afghanistan stammenden Mann "heimtückisch und aus niederen Beweggründen" durch mehrere Schüsse getötet haben (TAG24 berichtete).

"Es stimmt, ich habe tatsächlich geschossen", sagte der Angeklagte. "Es tut mir leid und ich bedauere das zutiefst."

Er könne die Wut der Angehörigen verstehen und hoffe, dass sie ihm eines Tages vergeben könnten. Auslöser der Tat sollen Schulden des Opfers bei dem Täter gewesen sein.

Auf diesem Parkplatz wurde das Opfer durch Schüsse tödlich getroffen.
Auf diesem Parkplatz wurde das Opfer durch Schüsse tödlich getroffen.  © DPA

Was war passiert?

Während im Fitssstudio hart trainiert wurde, fallen auf dem McFit-Parkplatz an der Steilshooper Allee plötzlich die tödlichen Schüsse. Nach Angaben der Polizei stand das Opfer zur Tatzeit an seinem Auto, das hinter dem Sportstudio stand.

Der nun geständige Deutsch-Afghane wurde bereits kurze Zeit nach der Tat als Verdächtiger auf dem Jahnring in Hamburg-Winterhude vorläufig festgenommen. Der Prozess um den Mord vor Fitnessstudio begann nun also mit einem umgehenden Geständnis.

Die Ermittler vermuten die Hintergründe der Tat in der organisierten Kriminalität.

Titelfoto: DPA

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