Versuchte Vergewaltigung und Mord: 34-Jähriger steht vor Gericht

Hamburg - Vor dem Landgericht Hamburg beginnt am Freitag (13 Uhr) ein Prozess wegen versuchter Vergewaltigung und Mordes.

Ermittler untersuchen nach der Tat die Wohnung. (Archivbild)
Ermittler untersuchen nach der Tat die Wohnung. (Archivbild)

Der 34 Jahre alte Angeklagte soll in der Nacht zum 23. April seine junge Nachbarin im Stadtteil Eimsbüttel angegriffen haben.

Laut Anklage habe der Pole zunächst versucht, die neu eingezogene 22-Jährige zu vergewaltigen, sagte ein Gerichtssprecher.

Als die Frau sich wehrte und laut um Hilfe rief, soll der Angeklagte ihr mit seinem beschuhten Fuß und ganzem Gewicht so lange auf den Hals gedrückt haben, bis sie erstickte.

Den leblosen Körper der Frau habe der 34-Jährige aus einem Obergeschoss des Hauses nach draußen und über einen Innenhof geschleift, so die Anklage.

Wegen der Schreie und des Gepolters alarmierten Nachbarn die Rettungskräfte.

Ermordet, um Straftat zu verdecken?

Vor dem Landgericht Hamburg beginnt am Freitag der Prozess gegen einen mutmaßlichen Mörder. (Archivbild)
Vor dem Landgericht Hamburg beginnt am Freitag der Prozess gegen einen mutmaßlichen Mörder. (Archivbild)  © dpa/Daniel Bockwoldt

Diese fanden die Frau hinter einer Hecke an einem Nachbarhaus liegen.

Reanimierungsversuche blieben erfolglos.

Der mutmaßliche Täter wurde noch am 23. April festgenommen.

Neben der versuchten Vergewaltigung wird dem Angeklagten Mord zur Verdeckung einer anderen Straftat vorgeworfen.

In einem weiteren Anklagepunkt soll es um eine Körperverletzung gehen, deren Opfer seine Freundin im vergangenen Jahr wurde.

Das Gericht hat 20 Verhandlungstermine angesetzt.

Mehr zum Thema Gerichtsprozesse Hamburg:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0