Seniorinnen brutal vergewaltigt: 41-Jähriger gesteht vor Gericht

Rostock - Am Landgericht Rostock wird am Donnerstag der Prozess wegen zweifacher Vergewaltigung gegen einen 41 Jahre alten Angeklagten fortgesetzt.

Ein Justizbeamter steht im Sitzungssaal im Landgericht.
Ein Justizbeamter steht im Sitzungssaal im Landgericht.  © Marcus Brandt/dpa

Der einschlägig vorbestrafte Mann hatte am ersten Verhandlungstag Anfang Februar angekündigt, sich zu den Anschuldigungen äußern zu wollen.

Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, im Mai vergangenen Jahres eine 63-Jährige und im August eine 74-Jährige vergewaltigt zu haben (TAG24 berichtete).

Beide Frauen hätten dabei unter anderem äußere Verletzungen wie Hautabschürfungen oder Blutergüsse erlitten.

Im Falle einer Verurteilung kommt nach Angaben des Gerichts auch die Anordnung der Sicherungsverwahrung in Betracht.

Der Prozess findet vor dem Rostocker Landgericht statt.
Der Prozess findet vor dem Rostocker Landgericht statt.  © Bernd Wüstneck/ZB/dpa

Update, 14.02 Uhr: Angeklagter gesteht die Vorwürfe

Der 41 Jahre alte Angeklagte hat am Landgericht Rostock gestanden, 2019 zwei Frauen in Rostock vergewaltigt zu haben. In beiden Fällen seien es zufällige Begegnungen und er wegen seines Drogenkonsums "sexuell stark erregt" gewesen, sagte der arbeitslose Hafenarbeiter am Donnerstag vor Gericht.

In einer kurzen von ihm verlesenen Erklärung entschuldigte er sich bei den 63 und 74 Jahre alten Opfern. Seine Taten seien ein "Akt der Unmenschlichkeit" gewesen, die er sich selbst nicht erklären könne.

Der Angeklagte ist wegen Vergewaltigung vorbestraft. Im Falle einer neuerlichen Verurteilung droht ihm nach Verbüßung der Haft Sicherungsverwahrung.

Der Prozess wird am kommenden Donnerstag fortgesetzt.

Titelfoto: Marcus Brandt/dpa

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