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Prozessauftakt: Warum musste Khaled sterben?

Dresden - Ein junger Flüchtling aus Eritrea sitzt von Montag (31. August) an auf der Anklagebank eines Dresdner Gerichtssaals. Der 27-Jährige muss sich vor der Schwurgerichtskammer des Landgerichts für den gewaltsamen Tod eines Landsmanns verantworten: Khaled.
Hassan S. (27, geblendet) ließ sich von Journalisten fotografieren, stellte sich als Opfer dar.
Hassan S. (27, geblendet) ließ sich von Journalisten fotografieren, stellte sich als Opfer dar.

Ein junger Flüchtling aus Eritrea sitzt von Montag (31. August) an auf der Anklagebank eines Dresdner Gerichtssaals. Der 27-Jährige muss sich vor der Schwurgerichtskammer des Landgerichts für den gewaltsamen Tod eines Landsmanns verantworten: Khaled.

In sechs Tagen bis zum 16. September will die Kammer klären, warum der 20-Jährige sterben musste. Laut Anklage soll der 27-Jährige nach einem Streit am Abend des 12. Januar mehrfach mit einem Küchenmesser auf seinen Mitbewohner eingestochen haben.

Nach Erkenntnissen der Ermittler gab es zunächst eine verbale und dann auch tätliche Auseinandersetzung zwischen den Afrikanern. Dabei sei es um Haushaltstätigkeiten gegangen, vor allem die Nutzung der Waschmaschine, sagte ein Gerichtssprecher.

Danach griff der Angeklagte mit einem Küchenmesser im Hof der Plattenbausiedlung im Stadtteil Leubnitz-Neuostra an, wo die Beiden mit weiteren Afrikanern lebten.

Khaled erlitt laut Obduktionsergebnis sieben massive Stiche in den Hals sowie weitere in Brust und Kopf. Er verblutete und erstickte zugleich an Blut in der Lunge. Seine Leiche war am nächsten Morgen gefunden worden.

Trauernde stehen am 24.01.2015 bei der Beerdigung von Khaled Idris Bahray auf einem Friedhof in Berlin
Trauernde stehen am 24.01.2015 bei der Beerdigung von Khaled Idris Bahray auf einem Friedhof in Berlin

Erst zehn Tage später konnte anhand von DNA-Spuren auf der Tatwaffe Khaleds Mitbewohner als Verdächtigter identifiziert und verhaftet werden.

Der Fall hatte wegen der islamkritischen Pegida-Bewegung großes Aufsehen erregt und eine politische Debatte ausgelöst. Zudem standen die Ermittler in der Kritik, weil sie zunächst keine Hinweise auf Fremdeinwirkung gefunden hatten und sich später korrigieren mussten.

Bei Gedenkmärschen für Khaled in Dresden und Berlin war auch der Verdacht auf ein rassistisches Motiv geäußert worden. Nun droht einem anderen Flüchtling bei Verurteilung wegen Totschlags eine Haftstrafe - in besonders schwerem Fall auch lebenslang.

Für den Prozess sind insgesamt zwölf Zeugen, meist Polizisten und Ermittler, geladen sowie Rechtsmediziner und psychiatrische Gutachter. Zudem wurde ein Dolmetscher für Arabisch und Tigrinya engagiert, das in Äthiopien und Eritrea gesprochen wird.

Fotos: dpa, F.A.Z.-Foto/Daniel Pilar

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