Prügel-Attacke im Klassenraum auf 17-Jährigen war wohl ein Rache-Akt

Goch - Die brutale Prügel-Attacke auf einen VHS-Schüler am Niederrhein (TAG24 berichtete) war nach Polizeiangaben möglicherweise ein Racheakt.

In diesem Klasenraum der Leni-Valk-Realschule wurde der 17-Jährige brutal verprügelt.
In diesem Klasenraum der Leni-Valk-Realschule wurde der 17-Jährige brutal verprügelt.  © DPA

Der Hauptverdächtige habe in seiner Vernehmung behauptet, dass er vorher von seinem 17 Jahre alten Opfer geschlagen worden sei, teilte die Polizei am Freitag mit.

Der 21-Jährige soll wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung am Freitag dem Haftrichter vorgeführt werden.

Er sei wegen Drogen- und Eigentumsdelikten polizeibekannt.

Der 21-Jährige soll zusammen mit zwei 19 und 22 Jahre alten Männern am Mittwochabend in den VHS-Kurs geplatzt sein und den 17-Jährigen mit einem Schlagstock und einer Stange schwer verprügelt haben (TAG24 berichtete).

Einer der Täter hat nach Angaben der Polizei mit einer Druckluftwaffe auf den Rücken des Opfers geschossen.

Nach einer ambulanten Behandlung konnte der 17-Jährige das Krankenhaus wieder verlassen.

Helfer des Hauptverdächtigen freigelassen

Die beiden 19 und 22 Jahre alten mutmaßlichen Helfer des Hauptverdächtigen sollten freigelassen werden.

Eine 17-Jährige, die während der Prügelaktion auf dem Flur gewartet haben soll, hatte schon vorher gehen dürfen.

Titelfoto: DPA

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