Weniger Besucher als erwartet: Wird Fanfest in Hamburg zum Flop?

Hamburg - Zum Auftaktspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Mexiko bei der WM sind am Sonntag weniger Fans zum Public Viewing auf das Heiligengeistfeld gekommen, als erwartet.

Fans beim Public Viewing in Hamburg im letzten Jahr. (Archivbild.)
Fans beim Public Viewing in Hamburg im letzten Jahr. (Archivbild.)  © DPA

Trotz einer positiven Grundstimmung blieb der große Besucheransturm auf den "Fan Park Hamburg" aus. Normalerweise bietet das Areal bis zu 40.000 Menschen Platz.

"So eine Stimmung baut sich ja im Laufe der Turniers erst auf", sagte Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD), selbst bekennender Fußball-Enthusiast, eine halbe Stunde vor dem Anpfiff.

Zahlreiche Fans kamen in Trikots, mit Hüten oder mit sonstigen Fanartikeln, um ihre Unterstützung für die deutsche Elf zu zeigen. Selbst das frühe Gegentor versetzte der Feierlaune nur einen kurzzeitigen Dämpfer. Daran änderten auch die dunklen Regenwolken nichts, die sich im Laufe des Nachmittags immer wieder schauerartig entluden.

In diesem Jahr mussten Besucher über 16 Jahren erstmalig zwei Euro Eintritt zahlen. Grund dafür sei das Fehlen eines Hauptsponsors, teilte Veranstalter Uwe Bergmann mit (TAG24 berichtete).

Das Areal öffnet am Wochenende jeweils drei Stunden, unter der Woche zwei Stunden vor Spielbeginn.

In der nächsten Partie trifft Deutschland am Samstag um 20.00 Uhr auf Schweden.


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0