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Putschversuch in der Türkei offenbar gescheitert

Ankara - Dramatische Nacht in der Türkei: Nach einem Putschversuch von Teilen des Militärs scheint die Regierung die Lage am frühen Samstagmorgen wieder unter Kontrolle zu haben.
Ein Panzer in der Innenstadt von Istanbul war über PKWs gefahren und von Zivilisten gestoppt worden.
Ein Panzer in der Innenstadt von Istanbul war über PKWs gefahren und von Zivilisten gestoppt worden.

Ankara - Bei einem Putschversuch von Streitkräften in der Türkei gegen Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan hat es zahlreiche Tote und Verletzte gegeben.

"Die Situation ist weitgehend unter Kontrolle", sagte der türkische Ministerpräsident Binali Yildirim am frühen Samstagmorgen. Mehr als 1500 Militärangehörige seien festgenommen worden und es kommt zu immer weiteren Verhaftungen.

Dennoch teilten die Putschisten mit, weiterkämpfen zu wollen und riefen die Bevölkerung auf, zu ihrer eigenen Sicherheit die Häuser nicht zu verlassen.

Es gab schwere Explosionen, darunter am Parlament in der Hauptstadt Ankara. Auch am Morgen war die Lage noch unübersichtlich. Im Morgengrauen noch waren in Istanbul Schüsse und Explosionen zu hören.

Erdogan sagte am Morgen in einer Ansprache, bei den Putschisten handele es sich um eine Minderheit in den Streitkräften. "Wir haben mit der Operation begonnen, das Militär vollständig zu säubern. Und wir werden diese Operation weiterführen."

Die Zahl der Toten ist nach Regierungsangaben auf insgesamt 265 gestiegen. Bei 161 handelt es sich laut Ministerpräsident Binali Yildirim um regierungstreue Sicherheitskräfte oder Zivilisten. Hinzu kommen 104 getötete Putschisten.

Etwa 1100 sollen verletzt worden sein. Die meisten von ihnen sollen Zivilisten sein.

Polizisten verhaften am Taksim-Platz aufständische Soldaten.
Polizisten verhaften am Taksim-Platz aufständische Soldaten.

Die Nachrichtenagentur DHA berichtete, in Istanbul seien sechs Zivilisten durch Schüsse getötet und fast hundert verletzt worden. Der Sender NTV berichtete, 13 Soldaten seien bei dem Versuch festgenommen worden, ins Präsidialbüro in Ankara einzudringen.

Die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu meldete, bei einem Luftangriff der Putschisten auf das Hauptquartier der Spezialkräfte der Polizei in Ankara seien 17 Polizisten getötet worden. Außerdem sei ein Hubschrauber der Putschisten in Ankara von F-16-Kampfflugzeugen abgeschossen worden.

Am späten Freitagabend begannen türkische Streitkräfte mit einem Putschversuch gegen Erdogan, wie das Militär nach Angaben der privaten Nachrichtenagentur DHA mitteilte.

Damit sollten unter anderem die verfassungsmäßige Ordnung, die Demokratie und die Menschenrechte wiederhergestellt werden. Zunächst hieß es, die Streitkräfte hätten die Macht in der Türkei übernommen.

Aus dem Präsidialamt wurde dies bestritten. Erdogan sei nicht abgesetzt. Erdogan rief in einem live übertragenen Telefonanruf beim Sender CNN Türk das Volk zu öffentlichen Versammlungen gegen die Putschisten auf.

Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan gab am Samstagmorgen eine Erklärung ab.
Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan gab am Samstagmorgen eine Erklärung ab.

Dem kam das türkische Volk auch nach.Tausende strömten zu Demonstrationen auf die Straßen und stellten sich dem Militär entgegen.

Ministerpräsident Yildirim wies das Militär nach Angaben aus dem Präsidialamt an, von den Putschisten gekaperte Flugzeuge abzuschießen.

Kampfflugzeuge mit einem entsprechenden Auftrag seien von der Luftwaffenbasis Eskisehir abgehoben.

Erdogan machte die Bewegung des im US-Exil lebenden Predigers Fethullah Gülen für den Putschversuch verantwortlich.

"Sie werden einen sehr hohen Preis für diesen Verrat zahlen", sagte Erdogan am Samstagmorgen am Atatürk-Flughafen in Istanbul. Gülen - bis 2013 Verbündeter von Erdogan - dementierte aber umgehend, etwas damit zu tun zu haben.

Immer wieder hatten sich Zivilisten Panzern der Putschisten in den Weg gestellt.
Immer wieder hatten sich Zivilisten Panzern der Putschisten in den Weg gestellt.

Eine Regierung müsse durch freie und faire Wahlen an die Macht kommen, nicht durch Gewalt, hieß es in einer Mitteilung.

Erdogan sagte, er sei vor seinem Flug nach Istanbul in Marmaris an der türkischen Ägäis-Küste gewesen. Unmittelbar nach seiner Abreise hätten die Putschisten "diesen Ort leider genauso bombardiert".

Nach einer zeitweisen Besetzung durch Putschisten nahm der Sender CNN Türk die Berichterstattung wieder auf. Soldaten waren in der Nacht zu Samstag in das Redaktionsgebäude in Istanbul eingedrungen und hatten die Mitarbeiter dazu gezwungen, den Sender zu verlassen.

Einem Medienbericht zufolge hatten Streitkräfte außerdem den Flugverkehr am Atatürk-Flughafen in Istanbul zwischenzeitlich gestoppt.

Soldaten hätten den Tower am größten Flughafen des Landes am Freitagabend unter ihre Kontrolle gebracht, hatte die Nachrichtenagentur DHA gemeldet. Nach Erdogans Aufruf drangen Demonstranten in das Flughafengelände ein. Das Militär sei daraufhin wieder abgezogen.

Panzer rollen durch Ankara

Ein verletzter Mann liegt auf der Straße.
Ein verletzter Mann liegt auf der Straße.

Zivilisten besetzen Panzer

Fotos: dpa

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