DFB ermittelt wegen der Pyro-Hölle von St. Pauli

Hamburg - Die Pyro-Hölle im Millerntor-Stadion am Sonntag wird für beide Mannschaften ein Nachspiel haben.

St.-Pauli-Fans brennen in der Südkurve Pyro-Technik ab.
St.-Pauli-Fans brennen in der Südkurve Pyro-Technik ab.  © dpa/Axel Heimken

Der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat ein Ermittlungsverfahren gegen die Zweitligisten FC St. Pauli und Hamburger SV eingeleitet.

Wie der DFB dazu am Montag auf dpa-Anfrage mitteilte, sind beide Vereine angeschrieben und zu Stellungnahmen zu den Vorkommnissen aufgefordert worden.

Im Stadtderby war es Sonntag im Millerntor-Stadion des FC St. Pauli wiederholt zum Abbrennen von Pyrotechnik gekommen, sodass die Partie insgesamt viermal unterbrochen werden musste (TAG24 berichtete).

Die erste Unterbrechung gab es bereits nach wenigen Minuten, als eine schwarze Wolke fast den gesamten Platz einhüllte.

Schiedsrichter Felix Brych (München) brachte das Match, das der HSV mit 4:0 gewann, aber ordnungsgemäß zu Ende.

Beiden Clubs droht eine hohe Geldstrafe.

Nach einer Pyro-Aktion von HSV-Fans zieht eine schwarze Rauchwolke durch das Millerntor-Stadion.
Nach einer Pyro-Aktion von HSV-Fans zieht eine schwarze Rauchwolke durch das Millerntor-Stadion.  © dpa/Axel Heimken

Titelfoto: dpa/Axel Heimken

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