Pyrotechnik bei Aufstiegsfeier des FSV Zwickau: Urteile gefallen

Bei der Aufstiegsfeier des FSV Zwickau im Mai 2016 wurden acht Fans durch Pyrotechnik verletzt.
Bei der Aufstiegsfeier des FSV Zwickau im Mai 2016 wurden acht Fans durch Pyrotechnik verletzt.  © Ralph Köhler/propicture

Zwickau - Zwei Fußballfans, die bei der Aufstiegsfeier des FSV Zwickau inmitten einer Menschenmenge Pyrotechnik gezündet haben, sind am Amtsgericht Zwickau verurteilt worden.

Bei der Feier vor dem Zwickauer Rathausbalkon mit rund 5.000 Fußballfans waren acht Personen verletzt worden, sie erlitten zum Teil Verbrennungen.

Angeklagt waren am Anfang des Prozesses vier Männer. Für zwei der vier war die Verhandlung am 09.05.2017 aber bereits nach gut zwei Stunden vorüber: Da sie die Tat vor dem Amtsgericht Zwickau größtenteils einräumten, wurde das Verfahren gegen Zahlung einer Geldauflage von 2.000 Euro vorläufig eingestellt.

Ein 27-Jähriger wurde am Donnerstag wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung zu drei Monaten Gefängnis verurteilt, weil er zum Tatzeitpunkt im Mai 2016 unter Bewährung gestanden hatte. Der zweite Angeklagte erhielt eine Geldstrafe von 800 Euro.

Der 23-Jährige hatte die Tat zugegeben und sie als Riesenfehler bezeichnet.

Weil sie bei der Aufstiegsfeier des FSV Zwickau im vergangenen Mai Pyrotechnik gezündet haben sollen, wird vier Männern der Prozess gemacht.
Weil sie bei der Aufstiegsfeier des FSV Zwickau im vergangenen Mai Pyrotechnik gezündet haben sollen, wird vier Männern der Prozess gemacht.  © Theo Stiegler

Titelfoto: Ralph Köhler/propicture


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